Große Tiere und spannende Detektivarbeit

Vom 27. März bis zum 7. April 2017 absolvierten die gymnasialen Klassen 9 und 10 ihr Betriebspraktikum. Schülerinnen und Schüler der Klasse 9g berichten über ihre Erfahrungen. Text: Cornelia Krsak

„Ich mag Kühe“, sagt Lene Buck. Die Schülerin der 9g absolvierte vor den Osterferien ihr zweiwöchiges Betriebspraktikum bei Benninghoff Milchenergie in Bevern. Während ihrer Arbeit im Betrieb war sie für rund 1000 Milchkühe mitverantwortlich. „Ich kenne das ja im Kleinen von zu Hause und fand es als Kind schon interessant“, sagt Lene. Zu ihren Aufgaben im Praktikum gehörte das Füttern der Tiere ebenso wie das Klauenschneiden, Fiebermessen oder Aussortieren aus einer Gruppe. „Manchmal war die Arbeit auch ziemlich stressig“, gesteht Lene. Dennoch kann sie sich eine Zukunft in diesem Beruf sehr gut vorstellen.

 

Keine Angst vor großen Tieren hat auch Jana Arnoldt. Sie half kräftig im Zoo an der Wingst mit, wo unter anderem Braunbären und Wölfe leben. „Am meisten Spaß hat mir die Arbeit mit den Affen gemacht. Beim Füttern sind sie sogar auf meine Schultern geklettert“, berichtet Jana. Unter Anleitung der Tierpfleger wirkte sie auch beim Frühjahrsputz im Schneeeulen-Gehege mit und versorgte die Tiere im Tropenhaus. Die Arbeit mit den exotischen Tieren war für sie „zuerst ungewohnt, aber richtig spannend“.

 

Beim Bau von Flugzeugen mitzuwirken, davon träumen sicher viele Jugendliche. Für Devin Gerdts ging dieser Wunsch jetzt in Erfüllung. Er konnte einen der begehrten Praktikumsplätze bei der Firma Airbus in Stade ergattern. Dass er als Praktikant selbst in der Produktion von Seitenleitwerken und Flügeln für die Flugzeugtypen A 320 und A 318 tätig werden konnte, ist etwas Besonderes. „Es hat schon Spaß gemacht“, sagt Devin. Gleich am ersten Praktikumstag lernte er mit den anderen Praktikanten die verschiedenen Produktionsbereiche der Firma kennen. Arbeitskleidung wie Helm und Sicherheitsschuhe waren bei der Arbeit Pflicht.

 

Dass die Tätigkeit von Archäologen eine richtige Detektivarbeit sein kann, erfuhr Philipp Schröder. Während seines Praktikums im Bachmann-Museum Bremervörde erledigte er unter anderem Archivrecherchen und kam dabei dem Geheimnis der sogenannten „Schalensteine“ aus der Dauerausstellung ein Stückchen näher. „Geschichte und Archäologie interessieren mich sehr“, sagt Philipp, der sich ein späteres Studium in dieser Richtung gut vorstellen kann.

 

Die weiteste Anfahrt hatte Svea Bode, die ihr Praktikum in der Eiderlandschule Hennstedt in der Nähe von Husum absolvierte. Dort unterstützte sie Sozialpädagogin Martina Oesterberg bei der Arbeit. Svea wirkte zum Beispiel aktiv im Selbstbehauptungsprojekt „U-Boot“ in der 1. Klasse mit. „In der ersten Woche habe ich nur zugeguckt und danach auch einen eigenen Part übernommen“, erzählt Svea. Stets an ihrer Seite war dabei das „Quasselmonster“, eine lustige Handpuppe.

 

Für alle Schülerinnen und Schüler der 9g war das Praktikum eine interessante Zeit mit vielen Eindrücken. Über ihre Erfahrungen können sie sich nun im Politik- und Wirtschaftsunterricht austauschen.

 

 

Heiße Rhythmen

Brasilianisches Flair in der Außenstelle

Heiße Rhythmen der Ganztags- Sambistas brachten die Außenstelle zum Beben. Mit einem Feuerwerk verschiedener Trommeln und Klanginstrumente gestaltete der Ganztagskurs „Samba Trommeln“ ein stimmungsvolles Konzert.

Um die zahlreichen anwesenden Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte auf die bevorstehenden Osterferien einzustimmen, boten die abwechslungsreichen Stücke die Gelegenheit mit zu klatschen.  Lautstark wurde am Schluss nach einer Zugabe verlangt, welche von den Sambistas mit Begeisterung präsentiert wurde. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein vielfältiges Kaffee- und Kuchenbuffet.

Vielen Dank an die Eltern für die zahlreichen Kuchenspenden.

Projekttag

„Ein Tritt ins Glück“ – Projekttag mit der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück

Am Mittwoch, den 05.04.17 war es wieder so weit. Die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück war zum 4. Mal an der Oste-Hamme-Schule zu Gast. Die Pausenhalle wurde von den Schauspielern und Theaterpädagoginnen in ein kleines Theater verwandelt, in dem die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs Platz fanden.

60 Minuten dauerte das Theaterstück. Danach ging es in die Klassen zum Workshop zu den Themen: Das erst Mal, Sex, Liebe, Anerkennung in der Clique, Freundschaft, Zärtlichkeit, sexuelle Grenzverletzungen und wo kann ich mir Hilfe holen?

Die Jugendlichen hatten Zeit sich bis zum Schulschluss unter Anleitung eines Theater-pädagogen mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Das Theaterprojekt „Ein Tritt ins Glück“ ist ein Präventionsprojekt für Jugendarbeit und Schule. Mädchen und Jungen sollen darin gestärkt werden, Grenzen zu erkennen und zu respektieren und ermutigt werden, sich bei Grenzüberschreitungen zu wehren und Hilfe zu organisieren.

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