Auspowern auf dem Trampolin

Am Mittwoch, den 08.06.2022, ging es für den gesamten 9. Jahrgang ins JUMP House nach Bremen. Es war ein Spaß für alle, da sich die Schüler:innen den Ausflug sehr gewünscht hatten.

Vor dem Trampolinspringen hatten alle noch zwei Stunden Zeit, in der Waterfront ein wenig bummeln zu gehen. Die vier Klassen wurden dann in zwei Gruppen aufgeteilt, da die erste Gruppe (Klasse 9a und 9c) von 12 bis 13.30 Uhr und die zweite Gruppe (Klasse 9b und 9d) von 12.30 bis 14 Uhr ihre Sprungzeit hatte. Jede Klasse bekam ihren eigenen Betreuer zugewiesen, mit dem sie die fünf Stationen für jeweils 15 Minuten aufsuchten. Die einzelnen Stationen waren sehr abwechslungsreich und herausfordernd.

Neben dem „Free Jump“, bei dem man sich erstmal Warmspringen konnte, bereiteten der „Foam Jump“ und „Survival Jump“ viel Freude. Beim „Foam Jump“ gibt es ein Trampolin, von dem man in eine große Grube voller Schaumstoff springt. Zwei Hindernisse drehen sich beim „Survival Jump“ im Kreis, denen man durch Ducken und Überspringen ausweichen muss. Anschließend spielten wir beim „Slam Jump“ Basketball auf einem großen Trampolin gegeneinander.

Ein weiteres Highlight war die „Ninja Box“, welche einen Parcours wie bei „Ninja Warriors“ darstellte. Die Höhe dieser Station bereitete einigen Schüler:innen doch sichtliche Schwierigkeiten.

Die letzte Viertelstunde konnte man sich schlussendlich frei austoben. Um 14.15 Uhr trafen sich die  Gruppen am Eingang der Waterfront wieder und fuhren absolut ausgepowert, aber glücklich, wieder nach Gnarrenburg zurück.

Text: Julia Kischkuza, Joris Blanken (9c)

Fotos: Frau Kersten

Infoveranstaltung mit Bürgermeister Marc Breitenfeld

Bürgermeister Marc Breitenfeld stellte sich den Fragen der Schüler:innen

Am Dienstag, 05.07.2022, fand eine Frage- und Antwort-Stunde mit Bürgermeister Marc Breitenfeld in der Aula der Oste-Hamme-Schule statt. Die Veranstaltung wurde von den Schülersprecher:innen selber organisiert. Interessierte Schüler:innen konnten sich vorab anmelden. Zu Anfang stellte sich der Bürgermeister einmal kurz vor und nannte seine Pläne für die Jugend in unserer Gemeinde. Danach stellten die Schüler:innen fleißig Fragen. Das Thema Schule stand natürlich ganz oben auf der Liste. Es kamen aber darüber hinaus Fragen zu allen möglichen Themen auf, zum Beispiel zur Umwelt, zur Jugendarbeit und selbst zur Busverbindung. Die Schüler:innen fragten den Bürgermeister auch, weshalb er genau in dieser Gemeinde Bürgermeister werden wollte, obwohl er doch so viel in der Welt herumgekommen war. Die Antworten waren aufschlussreich, sodass alle zum Schluss zufrieden waren. Die Schüler:innen hatten ihre Antworten bekommen, der Bürgermeister freute sich über das Interesse und die Einbindung der Schüler:innen und die Schulleitung war über die verstärkte Kommunikation zwischen Schule und Gemeinde glücklich.

Text und Foto: Die Schülersprecher:innen

Schülerfirma rahmt Tügel-Kunst

Ende Juni wurde eine Ausstellung des 2018 verstorbenen Künstlers Tetjus Tügel in Barchel eröffnet. Tügels langjährige Lebensgefährtin Ada K. Leddin organisierte die Ausstellung auf dem ehemaligen Bauernhof in der Logestraße 6, um dem Werk von „Tetjus Tügel II.“, wie der Sohn des Malerpoeten Otto Tetjus Tügel (1892-1973) auch liebevoll genannt wurde, eine dauerhafte Bleibe zu schaffen.

Lehrer Marco Holsten mit Ada K. Leddin

Bei der Vernissage richtete Ada K. Leddin einen besonderen Dank an die Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule: Die Werkstatt der Schülerfirma hatte unter der Leitung von Marco Holsten die Rahmen für 11 Tügel-Gemälde gebaut und angepasst. So wurden die Bilder bei der Ausstellung perfekt in Szene gesetzt.

Wie Leddin bereits der Presse gegenüber ankündigte, soll es nicht bei einer Ausstellung bleiben. Vielleicht kommt es ja erneut zu einer Zusammenarbeit mit der Schülerfirma der OHS. Die Idee: Unter dem Motto „Tügelhof – Kunst und Küche auf dem Lande“ soll in den nächsten Jahren ein besonderer kulinarisch-kultureller Ort der Begegnung entstehen.

Die Ausstellung zeigte Beispiele aus Tügels Werk von seiner frühen Hamburger Zeit und den „Neuen Wilden“ bis hin zu jüngeren Arbeiten, die im Hesedorfer „Tügel-Bahnhof“ entstanden sind.

(Fotos: M. Holsten)

   

 

„Niemals geht man so ganz“ – ein Gemeinschaftskunstwerk zum Schulabschluss

„Niemals geht man so ganz. Irgendwas von mir bleibt hier“, heißt es in einem alten Lied der Kölner Sängerin Trude Herr. Unter diesem Motto gestalteten die Abschluss-Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule ein gemeinsames Bild, das als Erinnerung in der Schule bleiben wird.

Jede(r) Schüler:in bemalte eine 15 x 15 cm große Malpappe mit einem Schwarz-Weiß-Ornament oder einem anderen Bildmotiv. Die Klasse 10a fügte die Einzelbilder im Kunstunterricht zu einem 120 x 135 cm großen Bild zusammen. Herr Holsten sägte die dafür benötigte Holzplatte zurecht.

Das Kunstwerk ist derzeit in der Pausenhalle des Hauptgebäudes ausgestellt und wird nach den Sommerferien einen festen Platz in der Schule bekommen. Der Fachbereich Kunst richtete anlässlich der Abschlussfeier auch wieder eine kleine Kunstausstellung mit Kunstwerken aus unterschiedlichen Jahrgängen aus.

 

 

Erinnern und Gedenken im Kunstunterricht

Die Schüler*innen der 10a erarbeiteten im Kunstunterricht verschiedene Entwürfe für einen Gedenkort, der an die Ereignisse im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Sandbostel sowie auf dem Weg zwischen dem Bahnhof Brillit und Sandbostel im April 1945 erinnern soll. Im Zuge der Räumung der nahegelegenen Konzentrationslager, darunter Neuengamme,  wurden kurz vor Kriegsende KZ-Häftlinge über den Bahnhof Brillit ins Lager Sandbostel transportiert.

 

 

Die Entwürfe der Schüler:innen setzen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema auseinander. Einige der Modelle veranschaulichen den Transport der verletzten und geschwächten Häftlinge mithilfe von Loren, andere stellen das Leid der Menschen in abstrahierter Form in den Vordergrund. Das Erinnern und Gedenken als aktive Form der Auseinandersetzung mit der eigenen Lokalgeschichte wurde im Unterricht diskutiert.

 

Die Denkmalsentwürfe wurden von den Schüler:innen als Papiermodelle realisiert und in der Klasse präsentiert. Friedenspädagoge und Mitarbeiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel Michael Freitag-Parey kam in die Oste-Hamme-Schule, um sich die Ideen der 10. Klässler:innen anzuhören und anzuschauen.

In einem zweiten Teil des Gedenkprojektes recherchierte die 10a historisches Fotomaterial zu den sogenannten Todesmärschen, die am Ende des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Opfer forderten. Die Fotos wurden von den Schüler:innen als Vorlagen für eigene Druckgrafiken verwendet. Bei der Kaltnadelradierung werden spezielle Kunststoffplatten mit einem Kratzwerkzeug von Hand graviert. Die so entstandenen Druckplatten wurden dann mit Linoldruckfarbe unter Verwendung einer Druckerpresse auf angefeuchtetes Papier gedruckt.

Text und Fotos: Krs

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