Risiken und Gefahren der Sucht

Die Sucht hat viele Gesichter. Nicht nur Genuss- und Rauschmittel wie Alkohol oder Drogen können abhängig machen. Auch das übersteigerte Verlangen, eine bestimmte Tätigkeit auszuüben, wie zum Beispiel Computer- oder Glücksspiele, kann als Sucht bezeichnet werden. Um verschiedene Formen der Sucht ging es bei einem Workshop zur Suchtprävention, der jetzt in allen Klassen des 9. Jahrgangs durchgeführt wurde. Rene Huxoll von der Suchtberatungsstelle Bremervörde klärte die Neuntklässler über Risiken und Gefahren der Sucht auf, wobei der thematische Schwerpunkt auf Rauschmitteln lag. Der frühe Kontakt mit Rauschmitteln ist nicht nur wegen seines Abhängigkeitspotentials riskant. Drogen stehen zudem im Verdacht, die Hirnreife von Heranwachsenden nachhaltig zu schädigen und die Problemlösefähigkeiten zu beeinträchtigen. Gerade deshalb ist Aufklärung für Jugendliche wichtig, die immer öfter mit legalen und illegalen Rauschmitteln in Berührung kommen. Auch Partydrogen werden immer häufiger. Schlägt die Sucht erst einmal zu, sind Auswirkungen auf das Freizeitverhalten, das Verhalten in der Schule, die schulischen Leistungen und das weitere Leben die Folge. Die Schülerinnen und Schüler konnten in den Workshops auch eigene Fragen loswerden und nahmen wertvolle Tipps mit nach Hause. Darüber hinaus stand Rene Huxoll auch für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Fragen rund um Liebe und Beziehungen

Um Fragen rund um Liebe, Beziehungen und sexuelle Orientierung drehte sich alles bei einem sexualpädagogischen Workshop, an dem die 10. Klassen der Oste-Hamme-Schule am 8., 22. und 26. Februar teilnahmen. Der Workshop wurde von Fachkräften der Beratungsstelle ProFamilia in Stade durchgeführt. Auf spielerische und zugleich ernsthafte Weise näherten sich die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung den verschiedenen Themen an. Dabei setzten sich die Zehntklässler auch mit Vorurteilen gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierungen auseinander. Sie erkundeten eigene Gefühle und persönliche Grenzen anhand von fiktiven Beziehungsgeschichten, die in geschlechtsspezifischen Gruppen diskutiert wurden. Auch zu den Themen Verhütung, Schwangerschaft, Besuch beim Frauenarzt/Urologen sowie sexuell übertragbare Krankheiten konnten Fragen gestellt werden, wobei sich zeigte, dass die Schülerinnen und Schüler aus dem Biologieunterricht bereits sehr viel Wissen mitbrachten. „Wir fanden das Projekt gut, aber wir würden es vielleicht eher für jüngere Schüler empfehlen“, meinten daher Katharina und Hanna aus der Klasse 10a. „Wir haben festgestellt, dass unsere Klasse schon sehr tolerant ist. Unsere Meinung hat sich durch das Projekt nicht wirklich geändert“, so die Zehntklässlerinnen weiter. Die Atmosphäre in der Klassengruppe hätten sie als sehr positiv empfunden. „Wir verstehen uns alle gut. Deshalb kann man auch über alles reden.“

Deine Rechte im Netz!

Am 19. Februar führten die 6. Klassen einen Workshop zum Thema „Medienkompetenz“ durch, um ihr bereits vorhandenes Wissen zum Umgang mit sozialen Medien zu erweitern.

Das Projekt startete mit einem Spiel, das zeigte, welche Apps und Geräte die Schülerinnen und Schüler bereits nutzen und das für viel Spaß sorgte.

Nach einem Gespräch über den Umgang mit diesen Medien beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen mit ganz bestimmten Fallbeispielen zu Problemen beim Umgang mit Medien. Jede Gruppe bestimmte zwei „Experten“, die dann in einer Talkshow ihr Wissen an die Zuschauer weitergaben. Die Themen reichten von Privatsphäre im Internet und den Schutz des eigenen Smartphones bis hin zu Spielsucht. Die Rückmeldungen der 6. Klässler fielen sehr positiv aus.

„An diesem Projekt fand ich die Talkshow gut. Sie war witzig und man konnte viel erfahren.“ (Sirah 6d)

„Es war sehr hilfreich. Wir haben gelernt, was unsere Recht sind und was für Regeln wir einhalten müssen. Ich hoffe, dass jeder etwas gelernt hat.“ (Anna Lena 6d)

„Ich finde es gut, dass wir darüber gesprochen haben, weil man nicht zu viel spielen soll, sonst wird man süchtig.“ (Lasse 6a)

„Ich fand das Medien-Projekt sehr gut, weil man gelernt hat, was im Internet alles geht und wo man aufpassen muss, welche APPs es gibt, die uns schützen und was das Thema Sicherheit im Internet und mit dem Handy angeht, fühle ich mich viel sicherer und ich weiß jetzt auch mehr als vorher.“ (Alea 6a)

„Ich fand das Projekt Soziale Medien sehr hilfreich, da wir so z.B. vorsorgen konnten, falls das Handy mal verloren geht. Dazu hat es auch gezeigt, dass das Internet nicht nur gute sondern auch schlechte Seiten hat.“ (Leon 6a)

Die Gruppenarbeit war gut „weil wir z.B. bei der einen Aufgabe mal hören konnten, was anderen Kindern im Internet passiert ist, dadurch lernt man auch vorsichtiger zu sein.“ (Lilja 6a)

„Ich fand es gut, dass wir auch auf Tabletts in der Gruppenarbeit arbeiten durften. Das war ein tolles Projekt.“ (Jolien 6a)

„Super Erfahrung“ ( Raphael 6a)

Sport, Spaß und Stadtgeschichte

Am Dienstag, den 12. Februar 2019, wirkte der Schulhof des Hauptgebäudes beinahe verlassen. Dies hatte einen Grund: Die fünf 10. Klassen der Oste-Hamme-Schule amüsierten sich während ihres Ausflugstages fernab der Schule.

Die Klassen 10a, 10d und 10e begaben sich auf den Weg nach Bremen, um das dortige Jump-House unsicher zu machen. Im September 2018 erst neu eröffnet, bietet dieses eine bunte Mischung aus verschiedenen Sprung-Stationen – von einfachen, aneinandergereihten Trampolinen bis hin zu Trampolin–Basketball und Sprunggruben aus Schaumstoff–Stücken und unterschiedlichen Parcours.

Hier waren also neben Schnelligkeit und Ausdauer auch Geschicklichkeit und Kraft gefragt. Angeleitet und begleitet durch supernette Mitarbeiterinnen durchliefen die Schülerinnen und Schüler nach dem Aufwärmen mit Trampolin-Völkerball die vielfältigen Stationen mit viel Freude an der körperlichen Betätigung und am Ausprobieren der ungewohnten Bewegungen.

Einige stellten mit nahezu perfekten Salti oder aber tollen Einlagen in den Parcours auch ihr turnerisches Können unter Beweis. So bekamen die Lehrkräfte einiges geboten. Schnell stellten die Schülerinnen und Schüler fest, wie körperlich fordernd und schweißtreibend Trampolin-Springen sein kann. Glücklicherweise bestand während der 90-minütigen Sprungzeit auch die Möglichkeit zu essen und zu trinken. Der Tagesausflug nach Bremen wurde mit freier Zeit zum Shoppen in den Geschäften der Waterfront abgerundet. So waren die Schülerinnen und Schüler am nächsten Tag zwar um einen heftigen Muskelkater reicher, dafür aber um einige Euro ärmer. Alle waren sich jedoch einig: Der Ausflug in das Jump-House hatte sich gelohnt! … und der Muskelkater ist inzwischen auch wieder verschwunden.

Die Klassen 10b und 10c begaben sich bei schönstem Sonnenschein in Hamburg auf die gruseligen Spuren der Hamburger Stadtgeschichte. Und der Hamburg Dungeon hatte so einiges zu bieten: Im Anschluss an eine erste Begegnung mit gruseligen Gestalten, nach welcher bereits die ersten „Schrei-Wetten“ verloren waren, lernten die Schülerinnen und Schüler frühere Folterinstrumente kennen und fanden sich im Kerker oder auf der Anklagebank vor dem dicken Buch der großen Sünden wieder. So erfuhren sie spielerisch, dass im Mittelalter nicht nur Hexerei hart bestraft wurde. Sie lernten außerdem etwas über die Pest, flohen vor dem Großbrand und begegneten auf der Flucht Plünderern.

Weiter fanden die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte sich plötzlich in kleinen Booten wieder und kämpften anschließend auf hoher See gegen Piraten. Das Ende der Führung bildete ein „Freefall-Tower“, der insbesondere einige Schülerinnen ein weiteres Mal zum Schreien brachte. Unversehrt wieder am Ausgangspunkt angekommen, teilten sich die Klassen für eine ausgiebige Shoppingtour durch die Mönckebergstraße, eine Hamburg-Erkundungs-  oder Mc Donald’s-Genießertour in mehrere Kleingruppen. Eine Gruppe machte sich auf den Weg zum Volksparkstadion und ließ dort während einer 90-minütigen Führung die immensen Dimensionen des Fußballstadions auf sich wirken und bekam einen Einblick in die Spieler- und Trainerbereiche. Am Nachmittag trafen sich Schüler und Lehrer vor dem Hamburger Hauptbahnhof wieder, um mit dem Zug wieder zurück nach Bremervörde zu fahren. Zurück aus der Großstadt auf’s Land.

Insgesamt war es für alle 10. Klassen ein schöner Ausflugstag, der nach Wiederholung schreit!

Text: Sabrina Heitsch
Fotos: Simone Rieb, Marliese Eckhoff

Januarturniere

Vom 23. bis 25. Januar 2019 fanden in der Turnhalle der Oste-Hamme-Schule die diesjährigen Hallenturniere statt. Die Schüler und Schülerinnen des 5. und 6. Jahrgangs traten im Völkerball an, die Klassen des 7. und 8. Jahrgangs maßen sich im Basketball und die 9. und 10. Klassen kickten beim Fußball gegeneinander. Lautstark angefeuert von ihren Klassenkameraden und Lehrkräften auf der Tribüne gaben die Spieler und Spielerinnen alles und blieben dabei stets fair.

Die Wettkämpfe machten allen Beteiligten großen Spaß, auch wenn nur die Besten am Ende auf dem Siegertreppchen stehen konnten. Folgende Klassen setzten sich in ihrer Sportart gegen die starke Konkurrenz durch: 5a und 6a (Völkerball), 7a (Basketball), 8a (Basketball Mädchen), 8b (Basketball Jungen), 9d (Fußball).  

Das Wettkampfkomitee bedankt sich für die gelungenen Turniere und gute sportliche Leistungen.

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