Gelungene Neuauflage des OHS-Volleyballturniers

Am Freitag vor den Osterferien fand die Neuauflage des OHS-Volleyballturniers statt. Wie schon im letzten Jahr traten vier neunte sowie drei zehnte Klassen gegeneinander an. Ergänzt wurde die Vorrunde in Jahrgang 10 durch ein Team aus Lehrkräften der Schule. Man war gespannt, was das gemeinsame Training im Vorfeld gebracht hatte. Wichtig war ja vor allem, dass man sich vor den Schüler:innen nicht blamierte. Über die Vorrunde konnten sich jeweils die zwei besten Teams des Jahrgangs für die Finalspiele um die Plätze 1 bis 4 qualifizieren.

Im ersten Block wurde aufgebaut und vorbereitet. Zu Beginn des zweiten Blocks füllte sich die Halle schnell mit gespannten Zuschauer:innen und die Spieler:innen der Klassen „schmissen“ sich fix in die Sportklamotten und spielten sich warm. Jungen und Mädchen spielten gemeinsam in einem Team 6:6. Das Regelwerk besagte zudem, dass der Ball ausschließlich mit Händen und Armen gespielt werden durfte. Ein Spielen mit dem Fuß wurde also durch die Schiedsperson geahndet. Das Pfeifen der Spiele und das Zählen der Punkte übernahmen die Spieler:innen der einzelnen Klassen. Jeder Begegnung war auf dem Spielplan demnach auch sogleich eine schiedsrichtende Klasse zugeteilt.

In der Halle herrschte spätestens ab Spielbeginn um 9.30 Uhr ein riesiger Trubel. Die Klassen selbst, Lehrkräfte wie auch Fans aus anderen Klassen, fieberten mit und feierten die gelungenen Spielzüge ihrer Teams. Das Niveau auf dem Spielfeld konnte sich wahrlich sehen lassen: Die Bälle flogen teilweise nicht nur bei den Angaben in enormem Tempo gut platziert auf die andere Spielfeldseite. Der Erfolgsdruck des Lehrkräfte-Teams war von Anfang an hoch – entsprechend nervös ging man in die Partie. Nach 15 Minuten Spielzeit endete das abwechslungsreiche und sehenswerte Spiel gegen die 10c schließlich hochdramatisch mit 26:25 für die Schüler:innen. Auch unter den weiteren Spielen beider Jahrgänge waren einige spannende Spiele, die am Ende teilweise sehr knappe Spielergebnisse aufwiesen. Es wurde gebaggert, gepritscht und geschmettert, was das Zeug hält, und um jeden Ball hart gekämpft. Wirklich toll, was die Schüler:innen gelernt hatten und zeigen konnten! Die Motivation der Klassen war hoch – vor allem gegen die Lehrkräfte wollten die Schüler:innen natürlich zeigen, wo der Hammer hängt.

Nach tollen Vorrunden-Spielen qualifizierten sich schließlich das Team der 9d sowie das Lehrkräfte-Team für das kleine Finale. Um den ersten Platz spielten im großen Finale das Team der 10c und der 9c.

Die Platzierungen ergaben sich schließlich wie folgt:

JG 9

  1. 9c, 2. 9d, 3. 9a, 4. 9b

JG 10

  1. 10c, 2. 10 L, 3. 10b, 4. 10a

Das große Finale entschied die 10c für sich, das kleine Finale das Team der Lehrkräfte.

Während des Vormittags kümmerte sich die 10a mit Unterstützung weiter Schüler:innen des 10. Jahrgangs um die Verpflegung. Neben belegten Brötchen konnten auch frisch gebackene Waffeln sowie Muffins gekauft werden. Der Schul-Sanitätsdienst hatte an diesem Vormittag zum Glück nur kleinere Einsätze zu verzeichnen – vielen Dank an die Sanis, die so das Turnier unterstützten!

Während der großen Siegerehrung zum Ende des dritten Blocks wurden Teamfotos geschossen, die kleinen Sieger-Süßigkeiten und Urkunden in Empfang genommen und den vielen helfenden Händen gedankt. Anschließend starteten erschöpfte Schüler:innen wie auch Lehrkräfte in die wohlverdienten Ferien.

Was für ein schöner sportlicher Ausklang der Schulzeit!

Text und Fotos: Sabrina Heitsch

„JUMP!“-Projekt: Marketing in eigener Sache

„Self Marketing“ – Das verbinden viele Jugendliche mit Influencern, die bei YouTube oder TikTok für sich und ihre Produkte werben. Doch auch wer sich für einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum bewirbt, betreibt eine Art Marketing in eigener Sache. Welcher Beruf passt zu mir? Wie kann ich meine Stärken bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz am besten präsentieren? Worauf muss ich bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch achten? – Diese und andere Fragen stellten sich die Schüler:innen des 9. Jahrgangs am 26.02.2024 beim sogenannten „JUMP!“-Projekt der UP Consulting GmbH.

In dem Workshop, der von der Bundesagentur für Arbeit kofinanziert wird, drehte sich alles um das Thema Berufsorientierung. Mithilfe des „Berufskompass“ ermittelten die Schüler:innen eigene Interessen, Fähigkeiten und Kompetenzen. Diese gaben Aufschluss darüber, welche Berufsfelder für die Wahl von Praktikum, Ausbildung oder Studium in Frage kommen könnten. Dabei ging es nicht nur darum, sich selbst richtig einzuschätzen. Auch die Mitschüler:innen wurden um eine Einschätzung gebeten, mit interessanten Ergebnissen. Mithilfe eines Tests konnten die Schüler:innen ihren „Verhaltenstyp“ bestimmen: Ob Jubler, Unterstützer, Planer oder Macher – es gibt für jeden ein passendes Aufgabenfeld, in dem er oder sie sich wohlfühlt.

Weiter ging es mit der richtigen Gestaltung der Bewerbungsmappe. In Rollenspielen wurden Telefonate mit dem Betrieb sowie Vorstellungsgespräche geübt. Eine Gelegenheit, das Gelernte anzuwenden, gibt es ganz aktuell nicht nur für die Schüler:innen, die nach der 9. Klasse die OHS verlassen, um eine Ausbildung zu beginnen. Für alle anderen läuft derzeit die Bewerbungsphase für das zweite Praktikum, das im Herbst stattfindet.

Text und Foto: Krs

Ausstellungseröffnung: Schülerkunst im „Cultimo“

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am Sonntag, den 10. März, um 11 Uhr wird im „Cultimo“ eine Kunstausstellung mit Werken von Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule eröffnet. Zu sehen sind Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht unterschiedlicher Klassen und Jahrgänge.

In der Ausstellung zu sehen sind individuelle und experimentelle Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Collage und Druckgrafik. Das Themenspektrum reicht von skurrilen Fantasiegestalten über surreale und reale Räume, traumhafte Szenen und Unterwasserlandschaften bis hin zu Interpretationen bekannter künstlerischer Stile wie Impressionismus, Expressionismus oder Pop Art. – Wir freuen uns auf die kreativen Ideen der Schüler:innen bei der Gestaltung der Vernissage.
Untermalt wird die Eröffnungsveranstaltung von der Schulband der Oste-Hamme-Schule. Die Schülerfirma sorgt für das leibliche Wohl.

Organisiert wird die Ausstellung von der Fachschaft Kunst der OHS in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Cultimo e. V.

Wo? Kulturverein Cultimo e.V., Kuhstedtermoor 24, 27442 Gnarrenburg

Wann? Sonntag, 10. März, Beginn: 11:00 Uhr. Eintritt: frei

Herzliche Einladung!

Um Voranmeldung wird freundlich gebeten, damit die Schülerfirma ihre Bewirtung planen kann.

„Verrückt? Na und!“ Präventionsprojekt zur mentalen Gesundheit in der Schule

Psychische Belastungen in der Schule nehmen zu. Prüfungsstress, Mobbing, hohe Leistungsanforderungen, private Probleme und Zukunftssorgen – all das kann den Schulalltag zur Belastungsprobe machen. Im schlimmsten Fall erwachsen daraus psychische Erkrankungen, denn diese beginnen oft im Jugendalter. Deshalb ist es wichtig, über das Thema mentale Gesundheit, aber eben auch Krankheit, zu informieren und den Schüler:innen Hilfen an die Hand zu geben, um Warnsignale bei sich und anderen frühzeitig erkennen zu können.

Krisen gemeinsam meistern

Das Präventionsprogramm „Verrückt? Na und! Seelisch fit in der Schule“ zeigt einfache und wirksame Wege, wie Schüler und Lehrkräfte gemeinsam Krisen meistern und seelische Gesundheit stärken können, damit alle gut durch den Schulalltag kommen. Alle 9. Klassen der Oste-Hamme-Schule absolvieren derzeit das Programm im Rahmen eines Projekttages. Das Besondere an dem Programm: Es wird von einem Team durchgeführt, das berufliche und persönliche Erfahrungen mit dem Thema psychische Gesundheit bzw. Erkrankungen hat. Beide Referenten engagieren sich ehrenamtlich in der Regionalgruppe „Verrückt? Na und!“ Rotenburg/Wümme (Bündnis gegen Depressionen im Landkreis Rotenburg/Wümme).

Psychische Erkrankungen – oft ein Tabuthema

Im Workshop lernen die Schüler:innen unter anderem, dass nicht jedes abweichende Verhalten auf eine psychische Erkrankung hindeutet, es aber ganz genau hinzuschauen gilt, wenn jemand sein sonstiges Verhalten radikal verändert, sich zum Beispiel von sozialen Aktivitäten zurückzieht. Die Neuntklässler:innen erfuhren, welche verschiedenen Arten von psychischen Erkrankungen es gibt. Auch Prominente sind betroffen. Viele von ihnen sprechen offen darüber, was zur Enttabuisierung beiträgt. Eines der Hauptprobleme bei psychischen Erkrankungen ist, dass darüber zu wenig gesprochen wird und man als Betroffene:r oft nicht ernst genommen wird.

Mentale Gesundheit im Fokus

Am meisten beeindruckt es die am Projekt teilnehmenden Schüler:innen, die ganz persönliche Lebens- und Leidensgeschichte eines von psychischer Erkrankung Betroffenen zu hören. Die Erfahrung geht sprichwörtlich unter die Haut und macht deutlich, wie wichtig es ist, das Thema psychische Gesundheit in den Fokus zu rücken. Statistisch ist jeder Dritte einmal im Leben von einer psychischen Erkrankung betroffen. Daher ist es gut zu wissen, dass man sich professionelle Hilfe holen kann, aber auch von Freunden und der Familie unterstützt wird. Ziel des Projektes ist es auch, dass Schüler:innen und Lehrkräfte künftig stärker aufeinander achten und Ideen entwickeln, die mentale Gesundheit in der Schule aktiv zu fördern.

Initiiert wurde das Präventionsprojekt von dem Verein Irrsinnig Menschlich e. V. Sozialpädagogin Claudia Leißner holte das Projekt an unsere Schule. Weiterführende Informationen zum Verein und rund ums Thema psychische Gesundheit sind auf der Internetseite des Vereins zu finden: www.irrsinnig-menschlich.de

Text: Krs

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