Gefährlicher Müll

Die „Grüne Schule“ startete eine Müllsammel-Aktion.

Müll kann für Wildtiere lebensgefährlich werden. Das gilt nicht nur für unsere Ozeane, sondern auch für die Lebewesen vor unserer Haustür. Im Rahmen des Ganztagsangebotes „Grüne Schule“ starteten Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule jetzt eine Müllsammelaktion auf dem Schulgelände der Außenstelle und am nahegelegenen Sportplatz. Innerhalb von nur einer Stunde kamen zwei große Eimer voll mit Müll zusammen. Die Fundstücke reichten vom achtlos weggeworfenen Mund-Nasen-Schutz über Süßigkeiten-Verpackungen bis zur halb mit Saft gefüllten Plastik-Trinkflasche. Vor der Sammelaktion erfuhren die jungen Umweltschützer:innen im Ganztagsunterricht, warum Gegenstände, die in der Natur statt im Mülleimer entsorgt werden, zu einem Problem werden können: Plastikteile zersetzen sich zu Mikroplastik und gelangen so in die Umwelt, in Tiermägen und sogar in unsere Nahrung. Flaschen und Dosen mit Lebensmittelresten können für viele Tiere zur verlockenden Todesfalle werden, aus der sie ohne Hilfe nicht mehr entkommen können. Schnüre und Netze werden von Vögeln zum Nestbau verwendet. Eltern- sowie Jungtiere können sich leicht darin verheddern, was schnell tödlich enden kann. Die Liste der Gefahren ließe sich noch lange fortsetzen. Abgesehen davon sieht es auch nicht gut aus, wenn überall Müll herumliegt, finden die Schüler:innen. Die „Grüne Schule“ möchte auf das Problem Müll aufmerksam machen und für einen bewussteren Umgang mit den Abfällen werben.

Text und Fotos: Krs

Pro familia: Workshop zu Liebe und Sexualität im 9. Jahrgang

Das erste Mal verliebt zu sein, ist ein schönes Gefühl. Doch es können auch viele Fragen und Unsicherheiten rund um die Themen Liebe und Sexualität auftauchen. Die Beratungsstelle „pro familia“ in Stade führt derzeit ein Projekt im 9. Jahrgang der Oste-Hamme-Schule durch. Der sexualpädagogische Workshop soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler umfassend informiert sind und dadurch zur Bildung eigener Wertvorstellungen befähigt werden. Organisiert wurde die Veranstaltung von Schulsozialpädagogin Claudia Leißner.

Rebecca Lehr und Lars Ole Wolter-Abel beim Workshop in der 9b.

Im Workshop, der von Rebecca Lehr und Lars Ole Wolter-Abel durchgeführt wird, geht es um Liebe und Partnerschaft (Verliebtsein, Zärtlichkeit, das erste Mal), Informationen zu verschiedenen Verhütungsmitteln und den ersten Besuch bei dem/der Frauenärzt:in. Auch sexuell übertragbare Krankheiten werden im Workshop thematisiert. „Schwanger! Was nun?“ lautet ein weiterer Themenpunkt. Informations- und Aufklärungsbedarf besteht ebenso beim Thema sexuelle Orientierung.

Neben der Vermittlung von Informationen wird den Schüler:innen Raum gegeben, sich mit ihren eigenen Erfahrungen auseinanderzusetzen, sich eigener Grenzen bewusst zu werden und Grenzverletzungen zu erkennen und kritisch zu reflektieren. Die Interessen und der Kenntnisstand der Schüler:innen werden bei der altersentsprechenden Bearbeitung der Themen berücksichtigt.

Das Team von pro familia stellte auch viel  Infomaterial zum Mitnehmen bereit.

Die Schüler:innen finden sich nach einem gemeinsamen Beginn im Klassenverband auch in geschlechtsspezifischen Gruppen zusammen, da das Sprechen über intime Themen im kleineren Kreis leichter fallen kann. Die Lehrkräfte müssen bei der Veranstaltung draußen bleiben, denn so können die Schüler:innen unbefangener agieren.

Fotos: Frau Wollny

 

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