Weihnachtslieder-Karaoke und stimmungsvolle Beiträge

Mit einer kleinen Weihnachtsfeier in der Aula der Außenstelle läutete die Oste-Hamme-Schule die langersehnten Weihnachtsferien ein. Frau Boyke hatte die Veranstaltung gemeinsam mit Schüler:innen ihrer Klasse 5a vorbereitet. Die Klasse 9a half beim Aufbau. Herzlichen Dank dafür!

Alle Klassen, auch die älteren Jahrgänge aus dem Hauptgebäude, fanden sich am letzten Unterrichtstag des Jahres zur Lernzeit in der Außenstelle ein. Dort erwartete sie ein kleines adventliches Programm mit Weihnachtslieder-Karaoke und stimmungsvollen Beiträgen.

Schüler:innen der 5a gaben einen ganz persönlichen Jahresrückblick zum Besten und präsentierten ihre Weihnachtswünsche. Die Fünftklässler:innen wünschen sich unter anderem für das neue Jahr einen späteren Unterrichtsbeginn für alle und einmal allein das Sagen in der Schule zu haben…

Frau Boyke trug ein Gedicht vor und bedankte sich dann bei allen Schüler:innen und dem gesamten Kollegium für die gemeinsame Zeit.

Zum Schluss gab das Schulsprecher:innen-Team die Siegerklassen des Weihnachts-Dekorationswettbewerbs bekannt. Die 7b landete auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von der 7c. Beide Klassen freuten sich über einen Geldbeitrag für ihre Klassenkassen.

Das Kollegium der Oste Hamme-Schule wünscht allen Schüler:innen, Eltern, Mitarbeiter:innen und ihren Familien ein Frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2026.

Text/Fotos: Krs

Einnahmen aus dem Weihnachtsbasar

Der diesjährige Weihnachtsbasar war wieder ein voller Erfolg. Die Einnahmen belaufen sich auf insgesamt 2302,46 Euro. Davon geht die Hälfte an die Klassenkassen. Die andere Hälfte wird nochmals zweigeteilt, so dass jeweils ca. 575 Euro verwendet werden für eine Spende an den „Elternverein Leukämie- und Tumorkranker Kinder Bremen e.V.“ und für die Anschaffung eines neuen Defibrillators für das Hauptgebäude, welches seit einigen Jahren keinen mehr hat. Der Spendenbetrag deckt etwa die Hälfte der Kosten für ein neues Gerät ab.

Herzlichen Dank an alle Besucher:innen, Schüler:innen und Lehrkräfte, die dies möglich gemacht haben.

Präventionsprojekt „Gegen Gewalt im Netz“

Was ist eigentlich Gewalt? Auf diese Frage wissen die Schüler:innen des 7. Jahrgangs spontan viele verschiedene Antworten: Verbale Gewalt, körperliche Gewalt, aber auch Cybermobbing werden schnell genannt und finden ihren Platz an der Tafel. Doch wer entscheidet eigentlich darüber, wo Gewalt anfängt und ob sie aufhört? „Das entscheidet allein der Betroffene. Bei Stopp ist Schluss“, betont Axel Prigge.

Der Polizeibeamte führte an drei Tagen ein Projekt zur Medienprävention unter dem Motto „Gegen Gewalt im Netz“ in den 7. Klassen durch. Dabei ging es nicht nur um die verschiedenen Formen von Gewalt, die alle auch im Internet zu finden sind, sondern auch um die Frage, was Jugendliche (und Erwachsene) legal im Netz tun können und auf welche rechtlichen Vorgaben sie achten müssen. 21 000 Euro Strafe für eine illegal heruntergeladene CD? Solche Beispiele schreckten ab. Auch Lehrkräfte im Unterricht zu filmen oder auch nur die Stimme aufzuzeichnen, ist strafbar.

Anhand eines Medienzeitstrahls ermittelten die Schüler:innen, wie viele Stunden sie täglich im Internet sind. Manch einer kam dabei sogar in den zweistelligen Bereich, denn das Smartphone ist für viele ein ständiger Begleiter. Axel Prigge machte auch an anschaulichen Beispielen deutlich, was mit den eigenen ungeschützten Daten im Netz passiert. „Alle, die ins Internet gehen, hinterlassen einen Fußabdruck“, so Prigge, der auch als Kontaktbeamter der Polizei im Landkreis Osterholz tätig ist.

Wie reagiert man auf sogenannte Schocknachrichten und unbekannte Anrufer aus dem Ausland? Welche Regeln sollten im Klassenchat gelten und wer ist für die Einhaltung verantwortlich? Dürfen Eltern die Handys ihrer Kinder überprüfen? Was bedeutet Cybergrooming? All das und noch mehr waren weitere Themen während des eintägigen Projektes. Dass die App „Roblox“ seit Januar 2025 erst ab 16 Jahren freigegeben ist und bei „Snapchat“ Daten über den eigenen Standort mit der ganzen Welt geteilt werden, überraschte die Siebtklässler:innen dann doch.

Besonders nachdrücklich sprach sich Axel Prigge auch gegen den sogenannten „Gefehler“ aus. Jemandem absichtlich ein Bein zu stellen, sei kein Spaß, sondern eine gefährliche Körperverletzung, für die Betroffene Schadensersatz und Schmerzensgeld verlangen könnten. Zum Abschluss ging es um „Deep Fakes“. Bei einem Quiz konnten die Schüler:innen testen, wie gut sie KI-Fotos erkennen. Auch ein Bewegungsspiel mit „Störfaktor“ sorgte für Abwechslung.

Text und Foto: Krs

 

White Horse Theatre an der OHS: Mobbing-Drama ging unter die Haut

„The watchers are the worst“ – So lautete eine der eindringlichen Botschaften des Theaterstückes „Sticks & Stones“ rund um das Thema Mobbing. Ein Ensemble des englischsprachigen Tournee-Theaters White Horse Theatre Company war am 4. Dezember im Rahmen seiner Deutschlandtournee zu Gast an der Oste-Hamme-Schule.

Foto: René Golz

Die Schüler:innen des 7. bis 10. Jahrgangs saßen auf der Tribüne der Turnhalle am Brilliter Weg und warteten gespannt auf das, was da kommen sollte. Das Bühnenbild wirkte mit einem großen Graffiti als Hintergrund und ein paar weißen Kästen recht spartanisch. Umso intensiver lag die Aufmerksamkeit auf dem atmosphärischen Spiel der Darsteller:innen. Morgan Corby, Jennifer Lockwood, Amber Tormey und Ewan Bruce übernahmen in dem zweigeteilten Stück unterschiedliche Rollen.

Ein Schüler und eine Schülerin, die in der Schule massivem Mobbing ausgesetzt sind, standen im Fokus der ineinander verwobenen Handlungsstränge. Einige Szenen gingen unter die Haut, auch wenn jedem im Raum klar war, dass alles inszeniert war. Die Schüler:innen wurden so selbst zu Zeug:innen des Mobbings, das in einem Fall fast tödlich ausgegangen wäre.

Foto: René Golz

Die Rechtfertigungen der Täter:innen machten schnell deutlich, dass die Gründe weit tiefer gingen als die zunächst geäußerte Behauptung, ein nicht wirklich ernst gemeintes „Spiel“ treiben zu wollen. Am Ende des Stückes animierten die Schauspieler:innen das junge Publikum, für die Mobbing-Opfer im Wortsinn aufzustehen und diese aktiv gegen die Mobber zu unterstützen.

Nach dem Theaterstück hatten die Schüler:innen Gelegenheit, Fragen zu stellen, was viele sehr souverän auf Englisch taten. Das Theaterstück war zusätzlich ein gutes Training für das englische Hörverstehen. Und Spaß war trotz des ernsten Themas auch dabei.

Text: Krs

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