Weihnachten – Zeit für Hoffnung

Der diesjährige Weihnachtsgottesdienst der Oste-Hamme-Schule stand ganz im Zeichen des Themas „Hoffnung“. Geplant und durchgeführt wurde der Gottesdienst von der Klasse 10a, die auch für die weihnachtliche Dekoration der Paulus-Kirche mit Papiersternen gesorgt hatte. Nach der Begrüßung wurden Schüler*innen und Lehrer*innen mit dem Lied „Fröhliche Weihnacht“ auf das nahende Fest eingestimmt. Was Hoffnung für sie ganz persönlich bedeutet, schilderten danach Schüler*innen des 8. Jahrgangs. Dabei wurde sowohl an die eigene Familie als auch an Menschen in Not gedacht. Aber auch die Hoffnung auf einen guten Schulabschluss beschäftigte die Achtklässler*innen. Um Hoffnung ging es auch im Krippenspiel, das von Schüler*innen der Klassen 5, 6 und 8 einstudiert und aufgeführt wurde. Der Chor sorgte für feierliche Momente mit Liedern wie „Anker in der Zeit“, „Blessed be your name“ und einer musikalischen Version des bekannten Gebets „Vater unser“. Instrumental unterstützt wurde der Chor von Diakon Timo Lütge. Die Schülerband begeisterte unter anderem mit „Halleluja“ und „Let it go“. „Campanas sobre campanas/cloches sur cloches“ schallte es zunächst noch zaghaft und dann immer mutiger durch die Kirche. Die Schüler*innen der achten Klassen stellten damit ihre Fremdsprachenkenntnisse und Musikalität unter Beweis.

Die 10a trug ein besinnliches Gedicht über die vier Kerzen im Advent vor. Nach dem Segen und zwei weiteren musikalischen Beiträgen ging der Gottesdienst zu Ende. Im Anschluss trafen sich Schüler*innen und Lehrer*innen zum gemeinsamen (natürlich alkoholfreien) Punsch-Trinken auf dem Schulhof. Danach ging es in den Unterricht, bis endlich die ersehnten Weihnachtsferien eingeläutet wurden.

Marielle Wintjen gewinnt Vorlesewettbewerb

„Kriegerische Katzen“, „Väter, die ihren Kindern die Hausaufgaben schreiben“ und „genervte Pinguine“ – mit einer vielfältigen Buchauswahl traten am Donnerstag, 28.11.2019, acht Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen in der Oste-Hamme-Schule in Gnarrenburg zum alljährlichen Vorlesewettbewerb an. In der ersten Runde lasen alle Schüler drei Minuten aus einem selbstgewählten Buch vor. Die drei besten Leser durften dann in der zweiten Runde einen ihnen unbekannten Text vorlesen.

Von links: Frau Fritz vom Förderverein, Mia Müller, Tamina Katt, Marielle Wintjen und Frau Wesselhöft

Marielle Wintjen aus der Klasse 6a wurde am Ende zur Siegerin gekürt und wird Anfang 2020 nach Rotenburg /Wümme zum Kreisentscheid fahren. Sowohl die Interpretation des Textauszugs aus „Warriot Cats – Die neue Prophezeiung“ von Erin Hunter als auch des ihr unbekannten Textes überzeugte die Jury. “Gutes Vorlesen ist eben, wenn sich keiner langweilt“ – sagt ein Profi, der es wissen muss: Rufus Beck, einer der bekanntesten Hörbuchsprecher.

Langweilig war es in der Oste-Hamme-Schule auf keinen Fall und das Niveau der Vorleser war dieses Jahr besonders hoch. „Ich fand es super! Wir haben jedes Jahr so tolle Vorleser“, erklärte Frau Grube, die für die Schulleitung in der Jury saß, nach dem Vorlesewettbewerb.

Von links: Tamina Katt, Fritz Lütjen, Finn Stockfisch, Marielle Wintjen, Lunaa Kolakowski, Mia Müller, Jella Köstermann, Jan van der Velde und Frau Fritz vom Förderverein

Sie fügt hinzu: „Aber wir merken im Unterricht immer stärker, dass in vielen Familien nicht mehr regelmäßig mit den Kindern gelesen wird. Dabei ist das Lesen so wichtig, um Fantasie zu entwickeln und andere Perspektiven einnehmen zu können. Kinder, die viel lesen, sind meistens erfolgreicher in der Schule.“

Text und Fotos: Frau Grube

Thema Flucht und Mauerfall-Jubiläum

„Flucht und Asyl“ lautete das Thema, mit dem sich der 7. Jahrgang anlässlich des Projekttages „Schule ohne Rassismus“ beschäftigt hat. Am Anfang stand ein gemeinsames Brainstorming zum Thema, wobei die Schüler*innen ihre spontanen Gedanken auf Kärtchen notierten und sich im Anschluss mit möglichen Fluchtgründen auseinandersetzten. Vor allem wurden Krieg, Gewalt, Verfolgung und Religion als Fluchtgründe genannt. Auf der Karte schauten sich die Siebtklässler an, wo Syrien liegt, und diskutierten über die Problematik der Flucht über das Mittelmeer. Bei einer Klassenumfrage ermittelten die Schüler*innen, worauf sie selbst im Falle einer Flucht verzichten würden. Dabei stellten sie fest, dass Freunde wichtiger sind als das Handy. Auf alltägliche Dinge wie Kühlschrank und Strom sowie auf modische Kleidung zu verzichten, fällt den meisten Schüler*innen jedoch schwer.

Gemeinsam schauten sich die Siebtklässler danach einen Auszug aus einer TV-Dokumentation über die Flucht aus Syrien an. Dabei erlebten sie die Gefahren der Flucht in kleinen Booten und sahen eindrucksvolle Bilder der katastrophalen Situation im zerbombten Syrien. Zum Abschluss setzten sich die Schüler*innen mit einem Zeitungsartikel von Sarah Connor auseinander, in dem die Sängerin schildert, dass sie eine syrische Familie bei sich zu Hause aufgenommen hat – entgegen vieler Zweifel und Ratschläge. Die Schüler*innen konnten danach einen Brief an Sarah Connor oder an ein syrisches oder deutsches Familienmitglied schreiben. Das Thema Flucht wurde in den 7. Klassen auch im Zusammenhang mit dem Mauerfall-Jubiläum thematisiert.

Infos: Frau Heitsch

Viel mehr als Hilfe beim Berufseinstieg

Der Weg von der Schule in den Beruf stellt für manchen eine große Herausforderung dar. Die Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) an der Oste-Hamme-Schule bietet Schüler*innen Unterstützung bei der Berufsorientierung und hilft, mögliche Hürden zu überwinden. Doch sie ist sehr viel mehr als das. „Meine Tür steht immer offen“, sagt Rabea Suter. Seit August 2017 ist sie als Pädagogische Mitarbeiterin des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH (Region Verden) an der Oste-Hamme-Schule für die Berufseinstiegsbegleitung verantwortlich.

Ab Klasse 8 können die für das Programm ausgewählten Schüler*innen das verbindliche Angebot in Anspruch nehmen – mit Zustimmung der Eltern. „Die Berufsorientierung steht dabei im Vordergrund“, sagt Suter. Die Berufseinstiegsbegleitung unterstützt unter anderem beim Erreichen des Schulabschlusses, beim Finden eines passenden Berufes und bei der Ausbildungsplatzsuche sowie bei der Bewerbung. „Darüber hinaus begleite ich Schüler in den ersten sechs Monaten ihrer Ausbildung“, Weiterlesen

Für Toleranz und Akzeptanz

Der Hamburger Travestiekünstler Henrik Schmidt alias „Veuve Noire“ setzte beim Projekttag „Schule gegen Rassismus“ ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz und gegen Mobbing. Bei einem Vortrag in der Aula machte Schmidt den Neunt- und Zehntklässlern Mut, für ihre eigene Persönlichkeit einzustehen.

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Text und Fotos: Thomas Schmidt (Bremervörder Zeitung, 08.11.2019)

Kinder der Welt und Weihnachtspäckchen für Rumänien

„Kinder der Welt“ lautete das Motto der Klassen 5a und 5b beim Projekttag „Schule gegen Rassismus“. Die 5a beschäftigte sich mit den Lebensumständen von gleichaltrigen Kindern in Japan, dem Senegal, Brasilien, Kolumbien, Peru, USA, Haiti, Deutschland, Polen, Grönland, Papua-Neuginea und Nicaragua. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten zu den Themen Schule, Familie, Schulweg und Gesundheit, verglichen diese mit ihrem eigenen Alltag und präsentierten ihre Arbeit in ihrer Klasse.

Die Klasse 5b schaute sich den Kurzfilm „Bende Sira – ich bin dran“ an. In dem Streifen, der in der Türkei spielt, geht es um Freunde, die gerne ins Kino gehen möchten, aber immer nur Geld für eine Kinokarte haben. Sie legen zusammen und losen aus, wer gehen darf. Derjenige, der im Kino war, erzählt dann den anderen den Film, die ganz gebannt lauschen. Eines Tages spendiert ein Erwachsener allen Kindern eine Kinokarte und sie können zusammen hingehen. Das Besondere war, dass der Film in türkischer Originalsprache gezeigt, aber dennoch von den Fünftklässlern verstanden wurde. In einer Gesprächsrunde verglichen die Schülerinnen und Schüler ihre Wünsche mit denen von Kindern anderer Länder und stellten fest, dass vieles allzu selbstverständlich hingenommen wird.

Ebenfalls am Projekttag starteten die Klassen die jährliche Weihnachtspäckchen-Aktion für Kinder in Rumänien. Die Spenden der Eltern wurden schön verpackt und mit lieben Weihnachtsgrüßen versehen. Das Packen der Päckchen machte richtig Spaß und alle waren auch ein bisschen stolz darauf, anderen Kindern eine Freude machen zu können. Herzlichen Dank an die Eltern, die gespendet haben!

Gleich am nächsten Tag wurden alle Päckchen zur Abgabestelle (Horstschäfer) gebracht. Besonders toll war, dass jeder ein Päckchen tragen konnte.

Informationen und Fotos: Herr Günnemann, Frau Wilke

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