Lesen und lesen lassen – Vorlesetag an der OHS

Nicht nur das Lesen, sondern auch das Vorlesen kommt in Zeiten von Computerspielen und Social Media häufig zu kurz. Die Oste-Hamme-Schule beteiligte sich daher am bundesweiten Tag des Vorlesens, der seit 2004 immer am 3. Freitag im November stattfindet. Ziel der Aktion ist es, auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam zu machen.

Die Klasse 6c nahm am bundesweiten Vorlesetag teil.

„In der Klasse 6c habe ich an diesem Tag in der Lernzeit vorgelesen“, berichtet Frau Grube. Auch in allen anderen Unterrichtsstunden lag der Fokus auf dem Lesen. Das gesamte Kollegium der OHS war aufgerufen, mit allen Klassen am Aktionstag teilzunehmen und das (Vor-)Lesen in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen.

„Wir haben die erste Weihnachtsgeschichte des Jahres gelesen und damit die Adventszeit eingeleitet“, sagt Frau Grube. Darüber hinaus habe sie mit den Sechstklässler:innen über die Bedeutung des Lesens gesprochen, über das Vorlesen und das Lesen zu Hause. Zum Abschluss schenkte Frau Grube allen Schüler:innen der Klasse ein Lesezeichen. Gelesen wurde „Morgen, Findus, wird´s was geben“ aus der Reihe Petterson und Findus von Sven Nordqvist.

2004 haben DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung den bundesweiten Vorlesetag ins Leben gerufen. Nach Angaben der Stiftung Lesen nehmen jährlich rund 700.000 Vorleser:innen und Zuhörer:innen an den Aktionen teil.

Text: Krs / Foto: Gru

Projekttag „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ lautete wieder das Motto beim Projekttag am 9. November. Die Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule beschäftigten sich in den Jahrgängen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten.

„Kinder der Welt“ war das Thema in den 5. Klassen. Dabei ging es unter anderem darum, wie Kinder in anderen Ländern leben. Auch Kinderrechte wurden diskutiert.

Die Schüler:innen des 6. Jahrgangs beschäftigten sich mit dem Thema „Leben mit Behinderungen“. Zunächst wurde dabei der Begriff „Behinderung“ reflektiert und die Sechstklässler:innen erhielten einen Einblick in den Alltag von Menschen mit Behinderung. „Die Schüler konnten selbst antesten, welche Probleme schon kleinste alltägliche Tätigkeiten bereiten“, berichtet Frau Mosler.

Das Thema „Flucht und Asyl“ stand in Jahrgang 7 auf dem Programm. „Zu Beginn haben wir uns erst einmal mit verschiedenen Fluchtgründen beschäftigt“, so Frau Otto. Anschließend schauten die Schüler:innen mehrere Kurzdokumentationen: „Willi wills wissen – Im Flüchtlingslager“, „Pur + – Mein Leben nach der Flucht“ und „Logo extra – Kinder auf der Flucht“. Darin ging es auch um die Flucht aus der Ukraine. Zum Abschluss überlegten die Klassen, was man mitnehmen würde, wenn man selbst flüchten müsste. Die 7b und 7d überlegten unter anderem auch, wie wir Flüchtlingen helfen können. Zum Abschluss gab es noch ein Quiz, in dem die Schüler:innen zeigen konnten, was sie gelernt hatten.

„Typisch Mann, typisch Frau?“ Mit dieser Frage befassten sich die Achtklässler:innen am Projekttag. Geschlechterklischees wurden ebenso kritisch unter die Lupe genommen wie die klassischen Rollenbilder. Was es mit dem „dritten Geschlecht“ auf sich hat, wurde ebenfalls thematisiert.

Im 9. Jahrgang ging es im ersten Block um Rassismus. Die Schüler:innen sahen den Film „Der Schwarzfahrer“, diskutierten darüber und bearbeiteten verschiedene Aufgaben. „Dann ging es um die Frage, wo Diskriminierung anfängt und was das ist“, berichtet Frau Köhnken. Zum Abschluss schauten und diskutierten die Klassen den Spielfilm „Die Kriegerin“ zum Thema Rechtsextremismus. In dem Film geht es um Jugendliche in einer ostdeutschen Kleinstadt, die in die rechtsextreme Szene abrutschen.

Der 10. Jahrgang befand sich zum Zeitpunkt des Projekttages noch im Berufspraktikum und konnte daher nicht am Projekttag teilnehmen.

Text: Krs

Mit Schwung in die Ferien – Ausflug ins JUMP House

Sich vor den Herbstferien noch einmal richtig auspowern, das konnten die Klassen 8a und 8b. Am Freitag, den 07.10.2022, unternahmen die beiden Klassen einen Tagesausflug nach Bremen, um dort das „JUMP House“ zu besuchen. Den zusätzlichen Ausflugstag hatten sich die Achtklässler:innen redlich verdient, denn beide waren Sieger beim Klassendekorations-Wettbewerb, der bereits im vergangenen Schuljahr stattfand. Das Preisgeld über je 50 Euro wurde dann auch gleich in die Fahrkosten investiert.

Vor Ort angekommen wurde jeder Klasse eine Betreuung vom JUMP House-Team zugewiesen. Bevor es auf die Trampoline ging, hieß es erst einmal kräftig Aufwärmen. Nach den Aufwärmübungen durften die Schüler:innen klassenweise die verschiedenen Stationen in der Halle durchlaufen. Bei dem ausgelassenen Spaß kam man schnell ins Schwitzen. Die einzelnen Stationen waren sehr abwechslungsreich. Beim „Free Jump“ gab es viele Trampoline, die gleichzeitig von allen Schüler:innen genutzt werden konnten, um ihre Kunststücke zu zeigen. Beim „Foam Jump“ landete man in einer großen Grube voller Schaumstoff, aus der man sich erst einmal freikämpfen musste, um Anlauf zum nächsten Sprung zu nehmen. Beim „Slam Jump“ traten die Schüler:innen im Basketball auf einem großen Trampolin gegeneinander an. Auch ein Geschicklichkeitsspiel war dabei, bei dem man springend so schnell wie möglich abwechselnd aufleuchtende Flächen an einer Wand berühren musste. In zwei Mannschaften spielten die Achtklässler:innen auch eine Art Völkerball, bei dem man sich nicht nur vor den fliegenden Bällen in Acht nehmen musste, sondern auch auf schwankendem Untergrund unterwegs war, was das Ganze zusätzlich erschwerte. Die Zeit verging dabei wie im Flug und schließlich trafen sich alle zu einem gemeinsamen Erinnerungsfoto.

Nach dem Besuch im JUMP House bestand noch die Möglichkeit zum Shoppen in der Waterfront. Im Anschluss wartete schon der Bus und es ging wieder zurück zur Schule, wo die beiden Klassen pünktlich zum Unterrichtsschluss eintrafen.

 

Juniorwahl an der OHS – Alles wie bei der echten Landtagswahl

Warum ist Wählen wichtig? Was macht eigentlich das Landesparlament? Und wie ist das mit der Erst- und der Zweitstimme? Mit diesen und anderen Fragen befassten sich jetzt die Schüler:innen der 8. und 10. Klassen der Oste-Hamme-Schule. Bereits zum zweiten Mal nach  der Bundestagswahl 2021 nahm die OHS an der „Juniorwahl“ teil, diesmal anlässlich der Landtagswahl in Niedersachsen.

Bei der „Juniorwahl“, einem landesweiten und schülerübergreifenden Projekt, läuft alles ganz genauso ab wie bei einer echten Wahl. Der Wahlvorstand setzte sich aus 8 Schülerinnen der Klasse 10a zusammen: Nele Ringe, Dunja Wagener, Christine Kempa, Theresa Wagner, Tatjana Bruse, Elena Burfeind, Lovisa Hamm und Joline Windeler. Sie organisierten alles selbst, von der Zustellung der Wahlbenachrichtigung an die insgesamt 142 wahlberechtigten Schüler:innen der 8. und 10. Klassen (Die 9. Klassen absolvieren derzeit ihr Betriebspraktikum und konnten daher nicht teilnehmen.) bis hin zur Durchführung der Wahl und der Auszählung der Stimmen. Unterstützt wurden sie dabei von Frau Eckhof, die im letzten Jahr die „Juniorwahl“ erstmalig an die OHS holte.

Bei der inhaltlichen Vorbereitung der Wahl halfen vor allem die Politiklehrkräfte, die das Thema in ihren Unterricht einbauten. In Zeiten von demokratiefeindlichen Tendenzen, gerade auch in den sozialen Medien, ist politische Bildung wichtiger denn je, finden nicht nur die Initiatoren der Juniorwahl. Das Programm soll junge Menschen motivieren, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich den Herausforderungen der parlamentarischen Demokratie zu stellen. Und wer politisch mitmischen möchte, muss das demokratische System zunächst einmal verstehen.

Zur „Juniorwahl“ wurde wieder ein auf verschiedene Lernniveaus abgestimmtes Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Es wurden aber nicht nur Arbeitsblätter im Unterricht bearbeitet. Die Schüler:innen schauten sich zum Beispiel auch eine Dokumentation zu Aufbau und Funktion des Landtags an und erstellten selbst ein Schaubild dazu.

Welche Partei passt zu mir? Diese Frage mussten die Wahlberechtigten selbst für sich beantworten. Der „Wahl-O-Mat“ im Internet konnte hierzu eine Hilfestellung geben. Auch die Wahlplakate in der eigenen Umgebung wurden von den Schüler:innen sehr viel bewusster wahrgenommen als sonst.

Wenige Tage vor der Wahl der Erwachsenen schritten die jungen Wähler:innen schließlich selbst zur Wahlurne. Hierzu wurde die Schulküche im Hauptgebäude ganz stilecht in ein Wahllokal verwandelt. Die Ergebnisse der schulinternen Wahl hatten natürlich keinen Einfluss auf den Ausgang der eigentlichen Landtagswahl, wurden aber über das Online-Portal der „Juniorwahl 2022“ übermittelt und nach der Wahl auf der Homepage www.juniorwahl.de veröffentlicht. 635 Schulen in ganz Niedersachsen nahmen an der „Juniorwahl 2022“ teil.

Text: Krs

Diagramme: Eck

Fotos: Eck, Krs, Zar

Gefährlicher Müll

Die „Grüne Schule“ startete eine Müllsammel-Aktion.

Müll kann für Wildtiere lebensgefährlich werden. Das gilt nicht nur für unsere Ozeane, sondern auch für die Lebewesen vor unserer Haustür. Im Rahmen des Ganztagsangebotes „Grüne Schule“ starteten Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule jetzt eine Müllsammelaktion auf dem Schulgelände der Außenstelle und am nahegelegenen Sportplatz. Innerhalb von nur einer Stunde kamen zwei große Eimer voll mit Müll zusammen. Die Fundstücke reichten vom achtlos weggeworfenen Mund-Nasen-Schutz über Süßigkeiten-Verpackungen bis zur halb mit Saft gefüllten Plastik-Trinkflasche. Vor der Sammelaktion erfuhren die jungen Umweltschützer:innen im Ganztagsunterricht, warum Gegenstände, die in der Natur statt im Mülleimer entsorgt werden, zu einem Problem werden können: Plastikteile zersetzen sich zu Mikroplastik und gelangen so in die Umwelt, in Tiermägen und sogar in unsere Nahrung. Flaschen und Dosen mit Lebensmittelresten können für viele Tiere zur verlockenden Todesfalle werden, aus der sie ohne Hilfe nicht mehr entkommen können. Schnüre und Netze werden von Vögeln zum Nestbau verwendet. Eltern- sowie Jungtiere können sich leicht darin verheddern, was schnell tödlich enden kann. Die Liste der Gefahren ließe sich noch lange fortsetzen. Abgesehen davon sieht es auch nicht gut aus, wenn überall Müll herumliegt, finden die Schüler:innen. Die „Grüne Schule“ möchte auf das Problem Müll aufmerksam machen und für einen bewussteren Umgang mit den Abfällen werben.

Text und Fotos: Krs

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