Persönliche Sprechstunden in der Schule

Ein Angebot für alle, die ein persönliches Gespräch suchen. Eine Anmeldung per E-Mail oder Handy ist nicht notwendig aber wünschenswert. claudia.leissner@ostehammeschule.de

Jeden Dienstag in der Oste-Hamme-Schule, 17 – 18 Uhr Büro im Hauptgebäude, Hermann-Lamprecht-Str. 2

Wer anonym Hilfe sucht: 0800 1110333 Nummer gegen Kummer – Elterntelefon

116111 Nummer gegen Kummer – Kinder- und Jugendtelefon

Beides auch im Internet

Viele Grüße und bleibt gesund

Claudia Leißner

Dipl. Sozialpädagogin

 

Geburtsstunde Europas – 70 Jahre Schuman-Plan

Am 9. Mai jährt sich die Bekanntgabe des Schuman-Planes und damit die Geburtsstunde unserer heutigen Europäischen Union zum 70. Mal. Mit einer multimedialen und live kommentierten Zeitreise führte der Politologe und Journalist Ingo Espenschied die Zuhörer*innen im Gnarrenburger Bürgerhaus durch die Geschichte der Europäischen Union. Mit dabei waren auch die Klassen 9a und 10a der Oste-Hamme-Schule.

Mit dem Schuman-Plan leitete der französische Außenminister Robert Schuman eine neue Ära in der europäischen Politik nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Ausgerechnet Frankreich, das historisch lange als „Erbfeind“ der Deutschen galt, suchte den Schulterschluss mit Deutschland und schlug zunächst eine Zusammenarbeit in der Kohle- und Stahlproduktion vor. Der erste Schritt zur europäischen Einigung war damit getan.

Espenschied zeichnete in seinem lebendigen Vortrag die Geschichte der EU von 1950 bis heute nach. Dabei warf er auch einen Blick auf das Leben der Gründerväter der EU. Neben Robert Schuman wurde vor allem der erste deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer hervorgehoben, der maßgeblich daran beteiligt war, den „Motor“ des europäischen Einigungsprozesses in Gang zu setzen.

Krisen und Nationalismen machten Europa im Laufe der letzten Jahrzehnte immer wieder zu schaffen. „Die Europäische Union ist ein Prozess“, sagte Espenschied. „Wir brauchen Europa, gerade heute in einer globalisierten Welt.“ Angesichts globaler Fragen habe Deutschland allein kein strategisches Gewicht. „Wir haben nur dann eine Zukunft, wenn wir mit unseren europäischen Nachbarn zusammenarbeiten.“

Der Vortrag wurde kurzweilig untermalt von dokumentarischen Filmausschnitten und Fotografien, die auf eine Videoleinwand projiziert wurden. Im Anschluss stellte sich der Referent den Fragen aus dem Publikum.

Text und Foto: Krs

 

Eiszeit in Harsefeld

Ende Februar war es endlich soweit: Den siebten Jahrgang der Oste-Hamme-Schule zog es für ein bisschen Winter-Flair in die Eishalle. Mit zwei Bussen starteten die ca. 80 Schülerinnen und Schüler um kurz vor acht nach Harsefeld. Die Busfahrer probierten unterschiedliche Wege – so kam der eine Bus super pünktlich, der andere immer noch rechtzeitig zur Öffnung der Eissporthalle in Harsefeld an. Nachdem von den Lehrkräften das Geld der Schüler ausgegeben worden war, kam der spannende Moment der Schlittschuh-Ausleihe. Der eine oder andere hatte sogar eigene Schlittschuhe mitgebracht. Das mussten dann wohl die Profis sein. Im Anschluss konnte auch das mühsame Anziehen der klobigen Schuhe gemeistert werden, sodass bereits um kurz nach neun die ersten Schüler der Oste-Hamme-Schule die Eisfläche stürmten. Die Zeit bis zum Eintreffen der anderen Schulen konnte somit intensiv genutzt werden! Im Laufe der Zeit wurde die Eisfläche immer voller – Groß und Klein tummelte sich dort. Die großen Siebtklässler mussten schon achtsam sein, um keine Drittklässler umzufahren. Zu sehen gab es von OHS-Schülern nicht nur Schnelllauf-, sondern auch Sturz- und Eisprinzessin-Einlagen. Auch das Rückwärtsfahren beherrschten einige Schüler. Als eifrig erwiesen sich insbesondere aber auch die Schüler, denen es bisher gänzlich an Eislauf-Erfahrung fehlte. An der Bande, an der Hand von Mitschülern, wie auch mithilfe von Stühlen, die auf dem spiegelglatten Eis Halt boten, wurde eine Runde nach der anderen gedreht, sodass am Ende riesige Fortschritte verbucht werden konnten. Toll auch, wie die Schüler sich hier gegenseitig unterstützten! Zu aktueller Musik und einer kleinen, kartoffellastigen Stärkung ließ es sich für die Schüler in der Eishalle gut aushalten. Auch die Helme, die getragen werden mussten, waren gar nicht so lästig wie gedacht. Zum Abschluss wurden noch Klassenfotos geschossen (hierfür durften auch die Nicht-Läufer kurz Kontakt mit dem Eis aufnehmen). Anschließend musste man sich noch auf Helm-Suche begeben. Schließlich saßen um kurz vor zwölf wieder alle Schüler und Lehrkräfte in den Bussen, sodass man pünktlich zum Ende der sechsten Stunde die Schule erreichte – wieder einmal hatte einer der Busfahrer die deutlich schnellere Route! Mit dem folgenden Muskelkater blieb der Ausflug den Schülerinnen und Schülern auch in den nächsten Tagen noch in Erinnerung.

Text und Fotos: Frau Heitsch

JUMP! Mit großen Sprüngen ins Berufsleben

Welcher Beruf passt zu mir? Wie kann ich meine Stärken bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz am besten präsentieren? Worauf muss ich bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch achten? – Diese und andere Fragen stellten sich die Schüler*innen des 9. Jahrgangs beim sogenannten „JUMP!“-Training. Beim Projekt der UP Consulting GmbH, kofinanziert durch die Bundesagentur für Arbeit, drehte sich für die Neuntklässler*innen der Oste-Hamme-Schule alles um das Thema Berufsfindung. Mithilfe von Fragebögen ermittelten die Schüler*innen zunächst ihre Stärken und die ihrer Mitschüler*innen, was auch für freudige Überraschungen sorgte, da die Einschätzung der eigenen Person durch die anderen oft positiver ausfiel als die Selbsteinschätzung. Das motiviert.

Im Anschluss ging es um die Frage der Eignung für bestimmte Berufe aufgrund der persönlichen Stärken. Die Referent*innen machten Mut, bei der Ausbildungsplatzsuche auch mal ungewöhnliche Wege zu beschreiten und bei der Bewerbung vor allem auf Kreativität zu setzen. Schließlich wurden noch Telefonate und Vorstellungsgespräche eingeübt. Das Sprechen vor der ganzen Klasse fiel nicht ganz leicht, doch die erste Nervosität war schnell überwunden. Gelegenheit, das Gelernte anzuwenden, haben die Neuntklässler*innen ganz aktuell: Derzeit läuft die Bewerbungsphase für das zweite Praktikum im nächsten Herbst. Und auch der Schulabschluss ist gar nicht mehr so weit weg.

Text: Frau Krsák

Kinder der Welt

„Kinder der Welt“ lautete das Motto der Klassen 5a und 5b beim Projekttag „Schule gegen Rassismus“. Die 5a beschäftigte sich mit den Lebensumständen von gleichaltrigen Kindern in Japan, dem Senegal, Brasilien, Kolumbien, Peru, USA, Haiti, Deutschland, Polen, Grönland, Papua-Neuginea und Nicaragua. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten zu den Themen Schule, Familie, Schulweg und Gesundheit, verglichen diese mit ihrem eigenen Alltag und präsentierten ihre Arbeit in ihrer Klasse.

Die Klasse 5b schaute sich den Kurzfilm „Bende Sira – ich bin dran“ an. In dem Streifen, der in der Türkei spielt, geht es um Freunde, die gerne ins Kino gehen möchten, aber immer nur Geld für eine Kinokarte haben. Sie legen zusammen und losen aus, wer gehen darf. Derjenige, der im Kino war, erzählt dann den anderen den Film, die ganz gebannt lauschen. Eines Tages spendiert ein Erwachsener allen Kindern eine Kinokarte und sie können zusammen hingehen. Das Besondere war, dass der Film in türkischer Originalsprache gezeigt, aber dennoch von den Fünftklässlern verstanden wurde. In einer Gesprächsrunde verglichen die Schülerinnen und Schüler ihre Wünsche mit denen von Kindern anderer Länder und stellten fest, dass vieles allzu selbstverständlich hingenommen wird.

Ebenfalls am Projekttag starteten die Klassen die jährliche Weihnachtspäckchen-Aktion für Kinder in Rumänien. Die Spenden der Eltern wurden schön verpackt und mit lieben Weihnachtsgrüßen versehen. Das Packen der Päckchen machte richtig Spaß und alle waren auch ein bisschen stolz darauf, anderen Kindern eine Freude machen zu können. Herzlichen Dank an die Eltern, die gespendet haben!

Gleich am nächsten Tag wurden alle Päckchen zur Abgabestelle (Horstschäfer) gebracht. Besonders toll war, dass jeder ein Päckchen tragen konnte.

Informationen und Fotos: Herr Günnemann, Frau Wilke

Boote, „Skulls“ und Kakaobohnen – Klassenausflüge des 7. Jahrgangs

In der vorletzten Septemberwoche war es endlich soweit: Die neu zusammengesetzten 7. Klassen der OHS unternahmen ihren ersten Klassenausflug.

Für die 7d ging es in Begleitung von Frau Heitsch und Frau Schröder in einem 26er-Kleinbus der Firma Köller nach Otterndorf. Am Bootshaus der Ruderabteilung wurde die Klasse bei strahlendem Sonnenschein und spiegelglattem Wasser von drei Mitgliedern der Ruderabteilung in Empfang genommen. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung startete in zwei Gruppen die Führung durch das Bootshaus und über das Vereinsgelände. Die Schüler bestaunten die vielen verschiedenen Boote in der Halle, erfuhren etwas über die verschiedenen Bootsklassen, amüsierten sich über die Namen der Boote und lernten erste Fachbegriffe.

Weiter ging es mit dem Ruder-Ergometer: hier machten die Schüler das erste Mal Bekanntschaft mit der Ruderbewegung. Schnell war klar: Rudern ist ein anstrengender Ganzkörpersport. Und dann sollte es endlich in die Ruderboote und damit auf den Kanal gehen. So wurde das Material (Skulls, Steuer und Boote) zum Steg gebracht und die schweren Boote „runtergeschleppt“. Frau Heitsch und die Helfer aus der Ruderabteilung erklärten das Einsteigen ins Boot. Bereits hier muss man gut aufpassen, dass die Skulls (die „Paddel“ beim Rudern) nicht losgelassen werden. Dann legten die drei Boote – ein gesteuerter Dreier und zwei gesteuerte Vierer, jeweils mit einem erfahrenen Ruderer an Bord – ab. Für die Anfänger hieß es dann: Arme sortieren und irgendwie die Blätter durch das Wasser ziehen.

Ganz nach der Ansage „Vorrollen – drehen – ziehen“ wurde ein Schlag nach dem anderen gemacht. Schnell war klar: vorwärts kommt man nur zusammen. Der Steuermann hatte dabei alles bestens im Blick und sicherlich den entspanntesten Job – allerdings muss auch hier erstmal das nötige Fingerspitzengefühl gefunden werden, um das Boot nicht direkt ins Ufer zu steuern. Während die Mannschaften im Boot den einen oder anderen Kilometer zurücklegten, blieb eine Gruppe an Land und löste die Aufgaben der Rallye. So mussten die Schüler z.B. Skulls und Boote zählen, in zwei Minuten als Team möglichst viele Meter auf dem Ruderergometer zurücklegen und den Blick über den Deich wagen und mit einem Selfie festhalten.

Bis zum Mittagessen hatte jeder Schüler mindestens einmal im Boot gesessen und entweder die Ruderbewegung ausgeführt oder ein Boot über den Kanal gesteuert. Zu Mittag traf sich die Klasse im Clubraum der Ruderabteilung – es gab Nudeln mit Bolognese-Sauce und Pudding zum Nachtisch. Nach dieser Stärkung konnten die Schüler wählen, wie sie die restliche Zeit nutzen wollten. Einige Hochmotivierte wagten sich ein weiteres Mal in den Vierer, darunter auch Schüler/innen, die vormittags nur sehr zögerlich im Boot Platz genommen hatten. Zwei Schüler bewiesen richtig Mut und trauten sich sogar in den kippeligen Einer. An der Leine führten sie hier einen Schlag nach dem anderen aus und bemerkten schnell: hier rächt sich das Loslassen der Skulls. Andere „chillten“ einfach nur eine Runde auf den ausgelegten Sitzsäcken. Dass Rudern Wassersport ist, konnte man an diesem Tag lediglich durch das Spritzwasser vom Schlauch beim abschließenden Booteputzen spüren – die Bekanntschaft mit dem Kanalwasser machte niemand und bis zum Zeitpunkt der Abfahrt verschonte uns der Wettergott auch mit Wasser von oben.

 

Die Klassen 7a, 7b und 7c fuhren nach Hamburg in das „Chocoversum“. Die SchülerInnen berichten hiervon Folgendes:

„In dem Schokoladenmuseum lernten wir, woher die Kakaobohne stammt, wie sie wächst und natürlich wie sie aussieht – einige von uns durften sogar frische Kakaobohnen probieren! Alle Schritte, die nötig sind, damit aus einer Kakaobohne leckere Schokolade wird, wurden als Beispiel gezeigt. Dabei durfte man auch riechen, schmecken und anfassen. Jeder Schritt von der Verarbeitung durfte gekostet werden. Während der Führung durften wir unsere eigene Schokolade herstellen! Dazu bekamen wir warme, flüssige Schokolade in einer Form, welche wir dann mit verschiedenen Dingen dekorieren und verfeinern durften.

Vor der Führung hatten wir die Gelegenheit, in der Europapassage ausgiebig zu shoppen. Das war großartig! Insgesamt hatten wir viel Spaß und genossen einen gelungenen Tagesausflug.“

Texte: Frau Heitsch, Klasse 7a

Fotos: Frau Schröder, Frau Rieb

Leitbild kreativ gestaltet

von links: Frau Simon, Maja Bullwinkel, Felice Brodtmann (beide 9c), Frau Junge

„Hand in Hand – gemeinsam und miteinander.“ So lautet einer der insgesamt sechs Leitsätze im Leitbild der Oste-Hamme-Schule. „Unser Leitbild ist sehr textlastig. So ist die Idee entstanden, einen Kunstwettbewerb auszuschreiben, um das Leitbild anschaulicher zu machen“, so Schulleiterin Astrid Junge. In der Aula fand jetzt die Siegerehrung statt. Siegerin Maja Bullwinkel (9c) nahm strahlend den Scheck über 200 Euro entgegen, den Frau Simon ihr im Namen des Fördervereins überreichte.

Mit ihr freute sich Felice Brodtmann, Klassensprecherin der 9c, denn neben dem Geldbetrag für die Klassenkasse gewann Maja für ihre ganze Klasse einen zusätzlichen Ausflugstag. Wohin die Reise gehen soll, ist noch ungewiss. „Wir wollen vielleicht zum Wasserskifahren nach Otterndorf“, sagt Maja.   „Ich zeichne sehr viel in meiner Freizeit“ erzählt die Neuntklässlerin, die gleich alle sechs Leitsätze des Leitbildes in einer Art Comicstrip bildlich gestaltet hat.

Das Siegerbild wurde vom gesamten Lehrerkollegium sowie von den Eltern- und Schülervertreterinnen und -vertretern der Oste-Hamme-Schule ausgewählt. Die kolorierte Zeichnung wird nun von einem Grafikbüro professionell aufbereitet und danach auf der Webseite der Schule zu sehen sein.