Bunter Korallengarten für das Überseemuseum Bremen

Die Klasse 7a hat sich, angeregt durch eine Ausstellung im Überseemuseum in Bremen,  im Erdkundeunterricht mit der Gefährdung der Korallenriffe beschäftigt und ein buntes Korallenriff-Modell aus Recyclingmaterialien erstellt. Das Modell ist bis Ende September im Obergeschoss der Außenstelle zu sehen. Danach soll es im Überseemuseum gezeigt werden. Die Schüler*innen der 7a berichten über ihr Projekt:

„Habt ihr schon einmal über unseren Umgang mit der Umwelt und dessen Folgen nachgedacht? Nein?! Wir, die Klasse 7a schon, denn wir haben uns im Erdkundeunterricht mit einem bedrohten Lebensraum beschäftigt. Wisst ihr, welchen Lebensraum wir meinen? Keine Sorge, wir geben einen Tipp: Der bedrohte Lebensraum liegt im Ozean, ist NORMALERWEISE ganz BUNT und  einer der artenreichsten Orte der Welt.

Habt ihr jetzt eine Idee? Genau! Das Korallenriff! Aber warum NORMALERWEISE? Man stellt sich ein Korallenriff immer total bunt vor, in vielen verschiedenen, leuchtenden Farben. Aber das ist leider meist NICHT mehr so! Heutzutage sehen die meisten Korallenriffe hässlich grau aus und sind durch die Erderwärmung, Überfischung und Umweltverschmutzung fast zerstört. Viele Arten haben somit ihren Lebensraum verloren. Genau deshalb setzen wir uns für Korallenriffe ein. Wir wollen sie schützen und in strahlend bunten Farben bewundern.

Wir haben unsere Inspiration durch das Überseemuseum in Bremen bekommen. Dort gibt es zurzeit eine Ausstellung zu Korallenriffen und das Projekt, einen eigenen Korallengarten zu bauen und dem Museum zur Verfügung zu stellen. Diese tolle Aktion haben auch wir umgesetzt.

Alle Schülerinnen und Schüler aus unserer Klasse haben verschiedene Materialien wie z.B. Plastiktüten, Obstnetze, Zeitungspapier, Stoffreste und Wolle mitgebracht, die wir normalweise einfach in den Müll werfen und die sonst irgendwann in den Weltmeeren landen würden. Die unterschiedlichen Materialien haben wir zurechtgeschnitten und zusammengebunden oder -geklebt, sodass letztendlich ein recycelter Korallengarten entstanden ist. Um die Knubbel-, Kordel- oder Kugelkorallen zu basteln, musste man schon ein bisschen kreativ sein. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Wir haben damit gezeigt, dass man aus alten Sachen etwas schönes Neues gestalten kann.

Unser Korallengarten kann noch bis Ende September im nächsten Schuljahr im Obergeschoss der Außenstelle betrachtet werden. Anschließend möchten wir ihn dem Überseemuseum für die Ausstellung Korallenriffe überlassen.

Uns hat die Aktion viel Spaß gemacht, aber uns auch ins Grübeln gebracht! Und euch?“

Text: Klasse 7a

Fotos: Frau Hegner

 

„Feuchtfröhlicher“ Spaß im Serengeti-Park

Lange mussten die Schüler*innen wegen der Corona-Pandemie auf Ausflüge verzichten, doch jetzt war es endlich soweit. Die Jahrgänge 5, 6 und 7 machten sich am Montag, den 5. Juli, auf den Weg zum Serengeti-Park Hodenhagen. Die nach Jahrgängen bzw. Kohorten getrennten Busse warteten um 8 Uhr abfahrbereit vor dem Schulgebäude der Außenstelle. Nachdem alle Schüler*innen das Ergebnis ihres morgens daheim absolvierten Corona-Tests vorgelegt hatten, konnte es losgehen. Die knapp zweistündige Fahrt verging wie im Flug. Gegen 10 Uhr reihten sich die Busse am Eingang des Parks zunächst in eine lange Fahrzeugschlange ein, doch dann öffneten sich schließlich die Tore des Parks und nach dem Einchecken konnten die Klassen kohortenweise in die Safari-Busse umsteigen. Die Park-Ranger hatten zu jedem Tier Interessantes und auch Humorvolles zu berichten. Vor allem die großen Raubkatzen nötigten Kindern und Erwachsenen Respekt ab, auch wenn der Safari-Trip nicht ganz so „lebensgefährlich“ war, wie die Ranger den Kindern scherzhaft weismachen wollte. Nach der Safari-Tour erkundeten die Kinder und Jugendlichen den Freizeitpark in Kleingruppen. Die Achterbahnen gehörten zu den beliebtesten Attraktionen. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, was den Ausflug in einen eher „feuchtfröhlichen“ Spaß verwandelte. Dies tat der Begeisterung jedoch keinen Abbruch, nach langem Ausflugsverbot endlich wieder etwas im Klassenverband erleben zu können. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und um 15 Uhr warteten schon die Busse auf dem Parkplatz, um Schüler*innen und Lehrkräfte wieder sicher zurück zur Schule zu fahren. An der Schule warteten schon die Eltern, die bereits auf dem Heimweg per Kurznachricht über die baldige Rückkehr informiert worden waren.

Text und Fotos: Krs

„Mit Abstand die Besten“ – Abschied von der Oste-Hamme-Schule

Abschied nehmen hieß es jetzt für die Abschlussklassen des 10. Jahrgangs und die Schulabgänger*innen der 9. Klassen. Die Schulentlassfeier fand aufgrund der Corona-Hygienemaßnahmen auch in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen statt.

Schulleiterin Astrid Junge

In der festlich geschmückten Pausenhalle feierten die Klassen 10b, 10c, 10d sowie die Schulabgänger*innen des 9. Jahrgangs jeweils getrennt mit ihren Eltern, Geschwistern und Klassenlehrkräften unter dem Motto „Mit Abstand die Besten“. „Ihr steht gerade auf der Schwelle zwischen zwei Welten“, sagte Schulleiterin Astrid Junge. In ihrer Rede stellte sie Bezüge zwischen dem Titelsong der Literaturverfilmung „Die unendliche Geschichte“ nach dem Kinderbuch von Michael Ende und dem Leben der Abschlussschüler*innen her. „Versucht, nach den Sternen zu greifen und eure Träume wahr werden zu lassen“, so Junge. „Ich wünsche mir, dass ihr irgendwann mit ganz vielen positiven Gedanken an eure Zeit hier zurückblickt.“ Gemeinsam mit Konrektorin Saskia Zarnikow überraschte die Schulleiterin die Abschlussschüler*innen mit einem humorvoll-dynamischen Video voller Wünsche für die Zukunft.

Auch die Fachlehrer*innen sendeten Grüße per Video oder ließen sich im Vorfeld mit einem schriftlichen Gruß von Kunstlehrerin Antje Köhnken fotografieren, die eine mit flotter Musik unterlegte Powerpoint-Präsentation zusammenstellte. Die Klassenlehrkräfte fanden persönliche Worte zum Abschied und erinnerten dabei auch an manche lustige Begebenheit im Schulalltag. Im Anschluss an die Zeugnisübergabe wurden die Klassen- bzw. Jahrgangsbesten mit einem kleinen Präsent bedacht. Nach dem Festakt in der Pausenhalle wurde zum Klassenfoto auf dem Schulhof gebeten. Eine kleine Getränkeauswahl lud im Anschluss noch etwas zum Verweilen unter freiem Himmel ein.

Die Klasse 10a, die den Gymnasialzweig der Oste-Hamme-Schule besucht, wird am 20. Juli feierlich verabschiedet.

Fotos: Frau Junge und Herr Bischoff

Bundespräsident Steinmeier in Sandbostel

Ehemalige Schülerinnen der OHS im Jahr 2018 bei der Gedenkfeier zur Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Sandbostel.

 

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel bekommt Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Am Montag, 14. Juni, wird Steinmeier zum Gedenken an den 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion einen Kranz niederlegen. Auch ein Rundgang über das Gelände ist vorgesehen. Die Oste-Hamme-Schule pflegt seit Jahren einen regen Austausch mit der Gedenkstätte im Rahmen von Führungen für Schüler*innen des 9. und 10.  Jahrgangs sowie mehrtägigen Projekten. Auch an den Gedenkfeiern zur Befreiung des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers haben Schüler*innen der OHS in den letzten Jahren immer wieder mitgewirkt. Für das kommende Schuljahr ist unter anderem ein Kunstprojekt zur Geschichte des Lagers geplant.

Der „Weser Kurier“ hat einen Artikel zum Besuch des Bundespräsidenten veröffentlicht:

Hier geht es zum Artikel.

Fotos: Krs

Mottowoche an der OHS – Kindheitshelden und „Vokuhila“

Der Bass wummert lautstark über den Schulhof. Mehrere Mädchen im neonfarbenen Aerobic-Outfit bewegen sich gelenkig zur Musik. Dazu gesellen sich die Jungen, wahlweise im  ballonseidenen Jogginganzug mit „Vokuhila“-Frisur oder ganz cool mit Sonnenbrille und Markenklamotten – typisch 80er Jahre eben.

In der Oste-Hamme-Schule herrschte in der vergangenen Woche der Ausnahmezustand. Trotz Corona feierte der Abschlussjahrgang seine traditionelle Mottowoche – natürlich unter Beachtung der Hygieneauflagen. Letztere waren jedoch zu Beginn der vergangenen Woche aufgrund der stark sinkenden Infektionszahlen innerhalb der Kohorten etwas gelockert worden, so dass für Erinnerungsfotos die Maske auch mal abgenommen werden konnte, sehr zur Freude der Schüler*innen.

Was die Kostüme betrifft, setzten die Zehntklässler*innen und die Abgänger*innen des 9. Jahrgangs auf Tradition. So ist der Geschlechtertausch längst ein fest etablierter Spaß in der Feierwoche. Da wurde zuhause der eine oder andere Kleiderschrank geplündert.  Auch die Kindheitshelden von Winnie Puuh bis zu den Teletubbies machten ihre Aufwartung. Bob der Baumeister und Darth Vader aus „Star Wars“ kamen ebenfalls vorbei.

 

Die 80er Jahre-Zeitreise wurde vor allem von den Fitnesstrends „Aerobic“ und Roller-Skating bestimmt, wobei euch schräge Frisuren-Moden für Aufsehen sorgten. An Tag vier schließlich fühlte man sich fast in einen Club auf der Hamburger Reeperbahn versetzt. Veuve Noire, Patin der Oste-Hamme-Schule im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und Mitglied der Olivia Jones-Familie, hätte sicherlich ihre Freude an der bunten Partygesellschaft gehabt.

 

Am Montag verbrachten die Abschlussklassen ihre letzten Stunden im Präsenzunterricht mit ihren Klassenlehrkräften. Spiele, Musik, Gespräche und geselliges Grillen standen auf dem Programm. Die Schüler*innen gestalteten auch ein gemeinsames Bild im Stil des „Action Paintings“, das einen Platz in der Schule bekommen soll – als kleine Erinnerung an den letzten Schultag.

 

In der kommenden Woche wird es noch einmal ernst für die Abschlussschüler*innen. Dann stehen die mündlichen Prüfungen auf dem Stundenplan. Am 24./25. Juni heißt es dann Abschiednehmen: Wie schon im letzten Jahr werden die Abschlusszeugnisse klassenweise im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Aula überreicht.

 

                 

Fotos: Frau Krsak und Frau Eckhof

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