Der Weltfrauentag inspiriert

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März, der diesmal auf einen Sonntag fiel, fanden am Montag gleich mehrere Aktionen an der OHS statt. Schüler:innen der Schüfi pressten gemeinsam mit Frau Ehlers und Frau Wollny Buttons mit Sprüchen wie „Gleichberechtigung ist kein Extra“, „Empower Girls“ oder „Respekt für alle“. Die kostenlos verteilten Buttons wurden so stark nachgefragt, dass noch weitere nachgepresst werden mussten.

In der Pausenhalle des Hauptgebäudes hatte Frau Krsak einen großen Bilderrahmen zum Thema „Frauen und Mädchen, die uns inspirieren“ vorbereitet. In den Klassen lagen Papierblumen zum Beschriften und Ausschneiden bereit. Die bunten Blüten wurden von den Schüler:innen zu einem großen Blumenstrauß zusammengefügt. Das so entstandene Bild sah nicht nur schön aus, sondern regte mit sehr persönlichen Botschaften zum Hinsehen, Nachdenken und Mitmachen an. Das Bild bleibt noch einige Tage in der Pausenhalle des Hauptgebäudes stehen. Wer möchte, kann noch weitere Blüten ankleben.

In der Außenstelle waren die Schüler:innen aufgefordert, sich mit dem Thema „Superheldinnen“ auseinanderzusetzen und dazu Bilder zu gestalten. Dabei ging es nicht nur um fiktive Heldinnen aus Film oder Comic, sondern auch um Heldinnen des Alltags. Ein Büchertisch mit Literatur zu berühmten Frauen sorgte für Anregungen.

Herzlichen Dank an alle, die geholfen und mitgemacht haben!

Text und Fotos: Krs

Ausflug nach Harsefeld: Spaß auf dem Eis

Eisige Temperaturen gibt es derzeit zwar auch draußen, doch sicheres Schlittschuhlaufen – das geht am besten in der Eissporthalle. Am 28. Januar machte sich daher der gesamte 7. Jahrgang der OHS mitsamt den Klassenlehrkräften auf den Weg nach Harsefeld. Der Bus startete um acht Uhr an der Außenstelle. Die knapp 50-minütige Anfahrt verging wie im Flug. An der Eissporthalle angekommen, hieß es erst einmal warten, denn so kurz vor den Zeugnissen hatten sich auch viele Klassen anderer Schulen auf den Weg nach Harsefeld gemacht. Schließlich gingen Anmeldung und Ausleihe der passenden Schlittschuhe doch schneller als gedacht voran und die ersten Schüler:innen konnten sich auf die spiegelglatte Fläche wagen. Während die Anfänger:innen erst Schritt für Schritt ihren Rhythmus fanden und dann immer mutiger wurden, drehten die Erfahreneren schon sicher ihre Runden. Kleinere Stürze gehörten zum Leidwesen einiger dazu, doch da alle Helme und Handschuhe trugen, wurde die Freude kaum getrübt. Nach zweieinhalb Stunden Spaß auf dem Eis leerte sich die Halle nach und nach und auch für die Siebtklässler:innen der OHS hieß es Abschied nehmen. Zuvor wurde aber noch ein Jahrgangsfoto gemacht. Mit roten Wangen und vor Kälte leicht tauben Zehen und Fingern stiegen alle froh in den warmen Bus und traten die Heimfahrt an. Rechtzeitig zum Unterrichtsschluss waren alle wieder in der Schule.

Text: Krs/Foto: MHo

Moorlesen 2025 – Eine Woche voller Lesefreude!

Vom 17. bis 21. November 2025 fand erneut das beliebte Moorlesen statt. In dieser besonderen Woche drehte sich alles rund ums Lesen. Auch dieses Mal zeigte sich wieder, wie vielfältig und lebendig Leseförderung sein kann. Die Region rund um Gnar­ren­burg verwandelte sich in ein Paradies für kleine und große Bücherfreunde.

Das traditionelle „Moorlesen“ lockte in diesem Jahr zum dritten Mal mit einem abwechslungsreichen Programm, das Kinder und Jugendliche ebenso begeisterte wie etliche Eltern. Die neue Idee des Orgateams, goldene Moorlesen-Münzen für jede besuchte Veranstaltung zu sammeln, kam besonders gut an. Kreative, fantasievolle, sportliche, musikalische und tierische Begegnungen im Zusammenhang mit dem Vorlesen standen im Mittelpunkt.

Mehr Angebote für die ganz Kleinen

Besonders freute das Orgateam, dass in diesem Jahr mehr Kinder unter drei Jahren und noch mehr Jugendliche der weiterführenden Schulen für das Projekt gewonnen werden konnten. Es gab mehr Angebote für Kleinkinder und die Großen, die weniger für das Zuhören begeistert werden können, entschieden sich für eigene Leseaktionen, die sie für die Kleinen anboten.

Bei der Siegerehrung wurden mehr als 50 Kinder und Jugendliche mit Buchpreisen und Gutscheinen ausgezeichnet. Die fleißigsten Münzsammler besuchten fast zehn Veranstaltungen in vier Tagen, eine Glanzleistung.

Dank an alle Beteiligten

„Wir sind überwältigt von der großen Bereitschaft, unser Projekt zu unterstützen“ äußern die Organisatorinnen Melanie Blank, Susanne Caillé und Magdalena Grube. Sie freuen sich bereits auf das Moorlesen 2026. Die bunte Mischung sowie die liebevolle Gestaltung der Leseangebote zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig gemeinsames Lesen ist.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle engagierten Vorleserinnen und Vorlesern, Sponsoren, Tandem e.V. sowie der ortsansässigen Sparkasse und Volksbank.

Mit ihrer Begeisterung machten die Bücherfreundinnen und -freunde die Woche zu einem besonderen Erlebnis.

(Text: Gru/Ker)

Das Video zur Moorlesewoche gibt einen schönen Einblick in die vielen Aktionen und unvergesslichen Momente:

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Projekttag gegen Rassismus und Diskriminierung

Um ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen, fand am 10. November wieder der Projekttag „Schule ohne Rassismus“ an unserer Schule statt. Jeder Jahrgang setzte sich mit einem anderen Themenschwerpunkt auseinander. Im Folgenden sollen nur einige Beispiele genannt werden.

„Wir haben uns mit dem Thema Leben mit Behinderung beschäftigt“, berichtet Frau Wohlers, Klassenlehrerin der 6c. Die Schüler:innen überlegten gemeinsam, was es bedeutet, in der Teilhabe an Gesellschaft eingeschränkt zu werden, und wer zu den Menschen mit Behinderung gehört. Die Kinder trauten sich, auch Geschichten aus ihrem persönlichen Umfeld zu erzählen. Im weiteren Verlauf des Projekttages wurden Selbstversuche durchgeführt: Wie kann man ohne Augenlicht ein Brot schmieren, seinen Weg durch die Schule finden oder seinen Namen lesen? Frau Duensing druckte für jedes der Kinder in der Klasse seinen oder ihren Namen in Braille-Schrift. Es ging aber auch um Fragen wie: Wie kann ich mich bei vielen Sinneseindrücken konzentrieren? Oder: Wie bewege ich mich mit Gehhilfen fort?

Die Klasse 8a führte mit Frau Träger ein Projekt zum Thema Patriarchat durch, zunächst theoretisch und dann ganz praktisch anhand von Wahlaufgaben. Dabei hatten die Schüler:innen die Wahl, ob sie Steckbriefe über erfolgreiche Wissenschaftlerinnen der Vergangenheit erstellen, eine Feminismus-Kampagne für Instagram planen oder einen Podcast zum Thema „Wo begegnen uns heute noch patriarchale Strukturen?“ gestalten wollten.

Die Klasse 9b drehte Erklärvideos zu Rassismus in unterschiedlichen Bereichen (Alltag, Schule, Sprache, Werbung) und setzt sich dabei mit der Geschichte von Rassismus auseinander. Auch wurden die Fragen geklärt, was Courage bedeutet und wie man gegen Rassismus angehen kann. „Anschließend wurden Slogans gegen Rassismus gesammelt und kreativ auf Papier dargestellt“, berichtet Klassenlehrerin Frau Grube.

„Der zehnte Jahrgang hat sich mit der LGBTQIA+-Community auseinandergesetzt und dabei zunächst einen Fokus auf die Stereotypisierung gelegt, der Community-Mitglieder ausgesetzt sind“, berichtet Frau Seedorf. In diesem Zusammenhang sei auch die steigende Zahl an Hassverbrechen thematisiert worden und wie man als Zeuge oder Zeugin handeln und helfen kann. Anschließend konnten verschiedene Schwerpunkte interessengeleitet vertieft werden. Dabei entstanden in der Klasse 10a unter anderem ein toller Podcast, mehrere Zeitungsberichte und diese beiden Plakate zur Geschichte der Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren:

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