Infoveranstaltung mit Bürgermeister Marc Breitenfeld

Bürgermeister Marc Breitenfeld stellte sich den Fragen der Schüler:innen

Am Dienstag, 05.07.2022, fand eine Frage- und Antwort-Stunde mit Bürgermeister Marc Breitenfeld in der Aula der Oste-Hamme-Schule statt. Die Veranstaltung wurde von den Schülersprecher:innen selber organisiert. Interessierte Schüler:innen konnten sich vorab anmelden. Zu Anfang stellte sich der Bürgermeister einmal kurz vor und nannte seine Pläne für die Jugend in unserer Gemeinde. Danach stellten die Schüler:innen fleißig Fragen. Das Thema Schule stand natürlich ganz oben auf der Liste. Es kamen aber darüber hinaus Fragen zu allen möglichen Themen auf, zum Beispiel zur Umwelt, zur Jugendarbeit und selbst zur Busverbindung. Die Schüler:innen fragten den Bürgermeister auch, weshalb er genau in dieser Gemeinde Bürgermeister werden wollte, obwohl er doch so viel in der Welt herumgekommen war. Die Antworten waren aufschlussreich, sodass alle zum Schluss zufrieden waren. Die Schüler:innen hatten ihre Antworten bekommen, der Bürgermeister freute sich über das Interesse und die Einbindung der Schüler:innen und die Schulleitung war über die verstärkte Kommunikation zwischen Schule und Gemeinde glücklich.

Text und Foto: Die Schülersprecher:innen

Schülerfirma rahmt Tügel-Kunst

Ende Juni wurde eine Ausstellung des 2018 verstorbenen Künstlers Tetjus Tügel in Barchel eröffnet. Tügels langjährige Lebensgefährtin Ada K. Leddin organisierte die Ausstellung auf dem ehemaligen Bauernhof in der Logestraße 6, um dem Werk von „Tetjus Tügel II.“, wie der Sohn des Malerpoeten Otto Tetjus Tügel (1892-1973) auch liebevoll genannt wurde, eine dauerhafte Bleibe zu schaffen.

Lehrer Marco Holsten mit Ada K. Leddin

Bei der Vernissage richtete Ada K. Leddin einen besonderen Dank an die Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule: Die Werkstatt der Schülerfirma hatte unter der Leitung von Marco Holsten die Rahmen für 11 Tügel-Gemälde gebaut und angepasst. So wurden die Bilder bei der Ausstellung perfekt in Szene gesetzt.

Wie Leddin bereits der Presse gegenüber ankündigte, soll es nicht bei einer Ausstellung bleiben. Vielleicht kommt es ja erneut zu einer Zusammenarbeit mit der Schülerfirma der OHS. Die Idee: Unter dem Motto „Tügelhof – Kunst und Küche auf dem Lande“ soll in den nächsten Jahren ein besonderer kulinarisch-kultureller Ort der Begegnung entstehen.

Die Ausstellung zeigte Beispiele aus Tügels Werk von seiner frühen Hamburger Zeit und den „Neuen Wilden“ bis hin zu jüngeren Arbeiten, die im Hesedorfer „Tügel-Bahnhof“ entstanden sind.

(Fotos: M. Holsten)

   

 

„Niemals geht man so ganz“ – ein Gemeinschaftskunstwerk zum Schulabschluss

„Niemals geht man so ganz. Irgendwas von mir bleibt hier“, heißt es in einem alten Lied der Kölner Sängerin Trude Herr. Unter diesem Motto gestalteten die Abschluss-Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule ein gemeinsames Bild, das als Erinnerung in der Schule bleiben wird.

Jede(r) Schüler:in bemalte eine 15 x 15 cm große Malpappe mit einem Schwarz-Weiß-Ornament oder einem anderen Bildmotiv. Die Klasse 10a fügte die Einzelbilder im Kunstunterricht zu einem 120 x 135 cm großen Bild zusammen. Herr Holsten sägte die dafür benötigte Holzplatte zurecht.

Das Kunstwerk ist derzeit in der Pausenhalle des Hauptgebäudes ausgestellt und wird nach den Sommerferien einen festen Platz in der Schule bekommen. Der Fachbereich Kunst richtete anlässlich der Abschlussfeier auch wieder eine kleine Kunstausstellung mit Kunstwerken aus unterschiedlichen Jahrgängen aus.

 

 

Erinnern und Gedenken im Kunstunterricht

Die Schüler*innen der 10a erarbeiteten im Kunstunterricht verschiedene Entwürfe für einen Gedenkort, der an die Ereignisse im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Sandbostel sowie auf dem Weg zwischen dem Bahnhof Brillit und Sandbostel im April 1945 erinnern soll. Im Zuge der Räumung der nahegelegenen Konzentrationslager, darunter Neuengamme,  wurden kurz vor Kriegsende KZ-Häftlinge über den Bahnhof Brillit ins Lager Sandbostel transportiert.

 

 

Die Entwürfe der Schüler:innen setzen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema auseinander. Einige der Modelle veranschaulichen den Transport der verletzten und geschwächten Häftlinge mithilfe von Loren, andere stellen das Leid der Menschen in abstrahierter Form in den Vordergrund. Das Erinnern und Gedenken als aktive Form der Auseinandersetzung mit der eigenen Lokalgeschichte wurde im Unterricht diskutiert.

 

Die Denkmalsentwürfe wurden von den Schüler:innen als Papiermodelle realisiert und in der Klasse präsentiert. Friedenspädagoge und Mitarbeiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel Michael Freitag-Parey kam in die Oste-Hamme-Schule, um sich die Ideen der 10. Klässler:innen anzuhören und anzuschauen.

In einem zweiten Teil des Gedenkprojektes recherchierte die 10a historisches Fotomaterial zu den sogenannten Todesmärschen, die am Ende des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Opfer forderten. Die Fotos wurden von den Schüler:innen als Vorlagen für eigene Druckgrafiken verwendet. Bei der Kaltnadelradierung werden spezielle Kunststoffplatten mit einem Kratzwerkzeug von Hand graviert. Die so entstandenen Druckplatten wurden dann mit Linoldruckfarbe unter Verwendung einer Druckerpresse auf angefeuchtetes Papier gedruckt.

Text und Fotos: Krs

Die Oste-Hamme-Schule auf Dschungel-Safari

Wenn eine ganze Schule einen gemeinsamen Ausflug unternimmt, ist gute Organisation gefragt. Herr Siegel hatte viel Vorbereitungszeit investiert, um den Schüler:innen und Lehrer:innen einen tollen Tag im Serengeti-Park Hodenhagen zu ermöglichen. Herzlichen Dank dafür! Lange musste wegen der Corona-Pandemie auf Ausflüge verzichtet werden, doch jetzt war es endlich soweit und die Oste-Hamme-Schule ging auf große Fahrt. Schüler:innen des 6. Jahrgangs verfassten im Deutschunterricht (Z-Kurs) bei Frau Kersten Berichte über ihre Erlebnisse. Hier einige Auszüge:

Am Dienstag, den 21.6.2022, unternahm die Oste-Hamme-Schule einen Ausflug in den Serengeti-Park. Um 08:00 Uhr begann für die Schüler:innen und Lehrer:innen eine 2-stündige Fahrt in den Serengeti-Park. Als sie ankamen, stiegen sie in einen anderen Bus, um die Tierwelt zu entdecken. Man konnte Tiere wie Tiger, Löwen, Pferde, Tapire und viele mehr sehen. Nach der 1-stündigen Fahrt ging es in den Park. Dort benutzten die Schüler:innen den Freefallturm, die Wasserrutsche, die Schiffschaukel und die Achterbahnen am häufigsten. Drei Stunden später ging es nach Hause und alle hatten Spaß. Viele freuen sich schon auf den nächsten Ausflug. (Text: Maja Sagehorn, 6b)

Foto: Krs

Als wir angekommen waren, stiegen wir erstmal in den nächsten Bus, der uns die Tiere zeigte, die im Park leben. Wir sahen Löwen, Tiger, Strauße, Affen und noch viele weitere Tiere. Die Fahrt ging ungefähr 30 Minuten. Als wir die Fahrt beendet hatten, trafen wir uns bei unseren Lehrkräften, die uns mitteilten, wo wir uns für die Rückfahrt treffen würden. Der Park war sehr groß mit vielen Attraktionen und Cafés, die nur darauf warteten, besucht zu werden. Es gab zahlreiche Achterbahnen, einen Fallturm und Wasserbahnen. Als dann  zwei Stunden vergangen waren, trafen sich die Kinder an den abgemachten Plätzen und gingen mit ihren Lehrer:innen zurück zu den Bussen. Schließlich waren alle fix und fertig, aber glücklich, als wir wieder in Gnarrenburg waren. (Text: Sophie Hahn, 6c)

Foto von Leah Kathmann-Frerichs (7a)

Die Schüler:innen konnten die Tiere vom Affenaussichtsturm beobachten. (…) Viele waren allerdings traurig, dass die Indoor-Achterbahn Höllenblitz (Safari-Blitz) nicht mehr im Park steht. Dafür gibt es aber zahlreiche neue Attraktion. Schüler sagten nach dem Ausflug, dass es Spaß gemacht habe von den wilden Tieren bis in die Wildwasserbahn. Es sollten weitere solcher Ausflüge folgen! (Text: Lenn Gäbe, 6c)

Foto: Krs

Die Klasse 7a richtete im Serengeti-Park spontan einen Fotowettbewerb aus. Gesucht wurde das schönste Tierfoto. Die Sieger: Felicia Kück (1. Platz), Lillemor Buck (2. Platz), Damaris Brückner (3. Platz). Für die Sieger gab es eine süße Belohnung. 

Das sind die Siegerfotos:

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