„Schöner lernen“ – Die Sieger des Klassenwettbewerbs

Triste Wände und unaufgeräumte Regale bieten keine angenehme Lernatmosphäre. Die Schülersprecher:innen der Oste-Hamme-Schule veranstalteten deshalb schon im März einen besonderen „Schönheitswettbewerb“. Gesucht wurde der schönste Klassenraum der OHS. Mitmachen konnten alle Klassen der Jahrgänge 5 bis 10.

Die Klassen wurden von einer Jury, bestehend aus Vertreter:innen der Schülerschaft, des Lehrerkollegiums und Mitarbeiter:innen der OHS, begutachtet und in verschiedenen Kategorien bewertet. Dabei ging es nicht nur um Kreativität und Einfallsreichtum, sondern auch um eine zum Lernen geeignete Gestaltung der Klassenräume.

Im Hauptgebäude konnte sich die Klasse 9b gegen die Konkurrenz durchsetzen. In der Außenstelle überzeugten die Klassen 7a und 7b gleichermaßen die Jury, so dass zwei erste Preise vergeben wurden. Die Siegerklassen können sich jeweils über 50 Euro für die Klassenkasse und einen zusätzlichen Ausflugstag freuen.

Den zweiten Platz belegte die Klasse 5a, deren Mühen mit einem Eis aus der Eisdiele belohnt wurden. Eine Urkunde gab es für die Klasse 5b, die den dritten Platz belegte. Auch die anderen platzierten Klassen erhielten Urkunden. (Text und Fotos: Krs)

 

Mit Spaß und Teamgeist – Sportturniere an der OHS

Angefeuert von ihren Mitschüler:innen auf der Tribüne, gaben die Teams alles.

An drei Tagen vor den Osterferien fanden wieder die beliebten Sportturniere an der Oste-Hamme-Schule statt. Die drei Doppeljahrgänge traten dabei in verschiedenen Sportarten gegeneinander an. Organisiert wurden die Turniere von den Sportlehrkräften. Den Auftakt machten die 5. und 6. Klässler:innen im Völkerball. Die Hin- und Rückrunden wurden jeweils in den Jahrgängen ausgetragen. Für die unteren Jahrgänge war es das erste Sportturnier an der OHS.

Aufgrund der noch gültigen Kohortenregelung saßen die Schüler:innen nach Jahrgängen getrennt auf der Tribüne. Außerdem galt Maskenpflicht für alle, die nicht gerade auf dem Spielfeld aktiv waren. Coronabedingt kam es zu Ausfällen in den Mannschaften, was Improvisationstalent von den Organisatoren erforderte. Engagierte Schüler:innen der Klassen 9 und 10 übernahmen die Schiedsrichterposten.

Sieger im 1. Superfinale: Die Klasse 6c

Auf der Tribüne herrschte eine tolle Stimmung. Alle feuerten ihre Klasse lautstark an. In beiden unteren Jahrgängen landeten jeweils die C-Klassen auf dem Siegertreppchen, gefolgt vom zweiten Platz für die B-Klassen und dem dritten Platz für die A-Klassen. Beim Superfinale siegte die 6c deutlich gegen die 5c.

Der Doppelahrgang 7/8 trat im Basketball gegeneinander an. Bei den Mädchen des 7. Jahrgangs siegte die 7a, bei den Jungen die 7d. Gesamtsieger wurde die 7d mit 12 von 14 möglichen Punkten. Im 8. Jahrgang gewann die 8a in beiden Geschlechterkategorien und durfte auch als Gesamtsieger (ebenfalls 12 von 14 möglichen Punkten) aufs Treppchen. Sportlehrer Herr Herrmann überraschte die Schüler:innen am Turniertag mit einer „Skill-Challenge“, bei der besondere Talente gefragt waren.

Die Cheerleaderinnen der 7c sorgten für tolle Stimmung.

Zusätzlich gab es einen spektakulären Show-Act: Emma Heidschmidt, Anna Kück, Emine Tekin, Marie Konietzko, Saskia Teetz und Sina Assim aus der 7c präsentierten eine eigene Cheerleader-Choreographie zum Song „Toxic“ von Britney Spears am Ende der Basketballturniere in der Sporthalle. Den Auftritt planten sie eigenverantwortlich in den zwei Wochen vor den Turnieren. Sie erarbeiteten sich selbstständig verschiedene Tanzschritte, turnerische Elemente und übten sich an kleinen akrobatischen Pyramiden. Dabei hatten sie sehr viel Spaß und wuchsen als Gemeinschaft noch mehr zusammen. Allgemein zeigten sie viel Mut mit ihrem Auftritt vor allen Schüler:innen des 7. und 8. Jahrgangs. Es war ein gelungener Auftritt! Hut ab!

 

Das Siegerteam der 9d

Im Doppeljahrgang 9/10 fand erstmalig ein Volleyball-Turnier anstelle von Fußball statt. Im Vorfeld gab es viel Kritik von Seiten der Fußballer und Probleme bei der Aufstellung der Mannschaften. Während des Turniers jedoch herrschte eine tolle Stimmung, die durch einen  bunten Musikmix aus der Musikbox des 10. Jahrgangs angeheizt wurde. Spieler:innen und Zuschauer:innen brachten sich mit Polonäse, Ententanz und Rudern zu „Aloha Heja“ in Schwung. Das Sportfest war auch unter Coronabedingungen uneingeschränkt durchführbar und ist zudem im Sport-Arbeitsplan des Jahrgangs 9/10 verankert.

Es gab tolle Spiele mit hart umkämpften Bällen und Punkten sowohl im Jahrgang 9 als auch im Jahrgang 10. In Jahrgang 10 traten die Klassen in der Hin- und Rückrunde gegeneinander an, in Jahrgang 9 nur in der Hinrunde. Die Spielzeit für die Klassen betrug jeweils 15 Minuten. Die Regeln entsprachen weitestgehend dem normalen Volleyballspiel. Beim kleinen Superfinale zwischen den beiden Zweitplatzierten der Jahrgänge 9 und 10 spielte die 9c gegen die 10b. Beim großen Superfinale kämpfte die 9d gegen die 10a. Beide Male gewannen die Neuntklässler:innen knapp. Nach dem Aufräumen ging es direkt in die Ferien.

Text und Infos: Hei, Her, Uem (Redaktion: Krs)

Fotos: Hei, Krs, Uem

 

„Fake oder war doch nur Spaß“ – Theaterprojekt zum Thema Cybermobbing

Tournee-Theater-Ensemble Radiks (Foto: Krs)

Die siebzehnjährige Lea hat einen Traum: Sie möchte Sängerin werden. Eine Casting-Agentur möchte sie aufnehmen, doch ihre Mitschülerin Nadine neidet ihr den Erfolg und aus ersten Sticheleien entwickeln sich massive Mobbing-Attacken in der Schule und auf verschiedenen Internet-Plattformen wie Facebook oder WhatsApp. Anfangs versucht sich Lea noch gegen die Angriffe zu wehren, doch dann nehmen die Kommentare und Lügen immer heftigere Ausmaße an und Lea denkt in ihrer Verzweiflung daran, sich das Leben zu nehmen. Mit dem ernsten Thema „Cybermobbing“ war das Tournee-Theater-Ensemble Radiks aus Berlin jetzt im Rahmen eines Projekttages des 7. Jahrgangs zu Besuch in der Oste-Hamme-Schule. „Fake oder war doch nur Spaß“ lautete der Titel des Theaterstücks.

Das Zwei-Personen-Stück wurde in der Turnhalle an der Außenstelle aufgeführt. Zuvor hatten sich die Schüler:innen der 7. Klassen im Unterricht mit den Themen Mobbing und Cybermobbing auseinandergesetzt. Dabei ging es um Definitionen, aber vor allem auch um eigene Erfahrungen mit Mobbing im Internet. Dabei wurde insbesondere das eigene Verhalten in den sozialen Medien kritisch reflektiert.

Aufführung in der Turnhalle (Foto: Krs)

Nach der thematischen Einführung schauten sich die Schüler:innen gemeinsam das Theaterstück an. Alexander Abramyan und Anne Vital, die im Stück in viele verschiedene Rollen schlüpften, beantworteten nach der Inszenierung bereitwillig alle Fragen zur Handlung und zum Theaterspielen an sich. Dabei stellte sich auch die Frage, wie die Geschichte rund um Lea derart eskalieren konnte und was man hätte tun können, um dies zu verhindern. Dies beschäftigte die Siebtklässler:innen auch noch während der Nachbereitung des Gesehenen in der Lernzeit und im 3. Block. Gemeinsam erarbeiteten sie geeignete Verhaltensweisen im Mobbingfall und diskutierten über Regeln für die Internetnutzung, damit es möglichst erst gar nicht zu Cybermobbing kommt.

Der Landkreis Rotenburg und das Programm „Startklar für die Zukunft“ unterstützten das Theaterprojekt finanziell. Herzlichen Dank an Schulsozialpädagogin Claudia Leißner, die den Kontakt zum Theater-Ensemble herstellte und auch die Organisation rund um die Aufführung übernahm. Die inhaltliche Vor- und Nachbereitung übernahmen die Klassenlehrkräfte des 7. Jahrgangs.

Text: Krs

Spendenaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine

Die Bilder von den Kämpfen in der Ukraine und den vielen verzweifelt flüchtenden Menschen sind derzeit nur schwer zu ertragen. Schüler:innen, Eltern und Lehrkäfte der Oste-Hamme-Schule möchten einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe leisten und haben sich jetzt an einer großen Spendenaktion beteiligt. Am 02. und 03. März wurden in beiden Schulgebäuden circa 100 Pakete unterschiedlicher Größe gesammelt, vom kleinen Schuhkarton bis hin zum großen Umzugskarton.

Spendensammelstelle in Vorwerk (Foto: Heg)

Die Kartons enthalten unter anderem haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Tiernahrung und Erste-Hilfe-Utensilien – alles, was derzeit dringend dort benötigt wird, wo die Flüchtlinge täglich zu Tausenden ankommen und Hilfsgüter knapp sind. Herr Engel hatte die Aktion an unserer Schule angestoßen. Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte packten Kartons und stapelten sie zunächst im Hauptgebäude und in der Außenstelle.

Herr Engel, Frau Ehlers, Frau Hegner und Frau Wesselhöft brachten die gefüllten Spendenkartons dann zur Sammelstelle nach Vorwerk. Den Weitertransport zur ukrainischen Grenze organisierten die Firma Benas und Torsten Kuper, die auch zu der Spendenaktion aufgerufen hatten. Insgesamt kamen bei der Aktion fünf LKW-Ladungen zusammen. Drei der LKW fahren nach Polen und von dort nach Schytomyr und zwei nach Rumänien, wo sie an der Grenze zur Ukraine für die Weiterfahrt nach Iwano-Frankiwsk umgeschlagen werden.

Text: Krs

Mit Roy zum Regionalsieg

Die Regionalsiegerinnen Carolin Ringe und Tamina Katt (8b)

Die Freude über den Sieg ist groß bei Tamina Katt und Carolin Ringe. Mit ihrem Videoclip über Roy Horn, besser bekannt als Teil des Zauberkünstlerduos „Siegfried & Roy“, wurden die beiden jetzt zu Regionalsiegerinnen beim Videowettbewerb „influenced by education-21: YouTube in der Schule“ gekürt. Bei dem Projekt ging es darum, Jugendliche dafür zu begeistern, die beliebte Plattform „YouTube“ für eigene kreative Produktionen zu nutzen.

Anlässlich des 75. Landesjubiläums lautete das Thema des Videowettbewerbs „Niedersachsens Heldinnen und Helden“. Der Wahlpflicht-Kurs Informatik im Jahrgang 8 der Oste-Hamme-Schule hatte im Unterricht bei Frau Kersten eigene Videos zu dieser Thematik mit der Software „StopMotion“ erstellt. Als bestes Video im Kurs wurde der Clip von Tamina und Carolin von den Kursteilnehmer:innen ausgewählt und ins Rennen geschickt.  Mit ihrem Video über Roy Horn konnten Tamina und Carolin auch die Jury überzeugen und holten den Sieg in der Region Mitte/Nord. Die beiden dürfen sich nun über 250 Euro Preisgeld freuen.

Text: Krs

Foto: Frau Kersten

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