Projekttag „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ lautete wieder das Motto beim Projekttag am 9. November. Die Schüler:innen der Oste-Hamme-Schule beschäftigten sich in den Jahrgängen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten.
„Kinder der Welt“ war das Thema in den 5. Klassen. Dabei ging es unter anderem darum, wie Kinder in anderen Ländern leben. Auch Kinderrechte wurden diskutiert.
Die Schüler:innen des 6. Jahrgangs beschäftigten sich mit dem Thema „Leben mit Behinderungen“. Zunächst wurde dabei der Begriff „Behinderung“ reflektiert und die Sechstklässler:innen erhielten einen Einblick in den Alltag von Menschen mit Behinderung. „Die Schüler konnten selbst antesten, welche Probleme schon kleinste alltägliche Tätigkeiten bereiten“, berichtet Frau Mosler.
Das Thema „Flucht und Asyl“ stand in Jahrgang 7 auf dem Programm. „Zu Beginn haben wir uns erst einmal mit verschiedenen Fluchtgründen beschäftigt“, so Frau Otto. Anschließend schauten die Schüler:innen mehrere Kurzdokumentationen: „Willi wills wissen – Im Flüchtlingslager“, „Pur + – Mein Leben nach der Flucht“ und „Logo extra – Kinder auf der Flucht“. Darin ging es auch um die Flucht aus der Ukraine. Zum Abschluss überlegten die Klassen, was man mitnehmen würde, wenn man selbst flüchten müsste. Die 7b und 7d überlegten unter anderem auch, wie wir Flüchtlingen helfen können. Zum Abschluss gab es noch ein Quiz, in dem die Schüler:innen zeigen konnten, was sie gelernt hatten.
„Typisch Mann, typisch Frau?“ Mit dieser Frage befassten sich die Achtklässler:innen am Projekttag. Geschlechterklischees wurden ebenso kritisch unter die Lupe genommen wie die klassischen Rollenbilder. Was es mit dem „dritten Geschlecht“ auf sich hat, wurde ebenfalls thematisiert.
Im 9. Jahrgang ging es im ersten Block um Rassismus. Die Schüler:innen sahen den Film „Der Schwarzfahrer“, diskutierten darüber und bearbeiteten verschiedene Aufgaben. „Dann ging es um die Frage, wo Diskriminierung anfängt und was das ist“, berichtet Frau Köhnken. Zum Abschluss schauten und diskutierten die Klassen den Spielfilm „Die Kriegerin“ zum Thema Rechtsextremismus. In dem Film geht es um Jugendliche in einer ostdeutschen Kleinstadt, die in die rechtsextreme Szene abrutschen.
Der 10. Jahrgang befand sich zum Zeitpunkt des Projekttages noch im Berufspraktikum und konnte daher nicht am Projekttag teilnehmen.
Text: Krs

Vor Ort angekommen wurde jeder Klasse eine Betreuung vom JUMP House-Team zugewiesen. Bevor es auf die Trampoline ging, hieß es erst einmal kräftig Aufwärmen. Nach den Aufwärmübungen durften die Schüler:innen klassenweise die verschiedenen Stationen in der Halle durchlaufen. Bei dem ausgelassenen Spaß kam man schnell ins Schwitzen. Die einzelnen Stationen waren sehr abwechslungsreich. Beim „Free Jump“ gab es viele Trampoline, die gleichzeitig von allen Schüler:innen genutzt werden konnten, um ihre Kunststücke zu zeigen. Beim „Foam Jump“ landete man in einer großen Grube voller Schaumstoff, aus der man sich erst einmal freikämpfen musste, um Anlauf zum nächsten Sprung zu nehmen. Beim „Slam Jump“ traten die Schüler:innen im Basketball auf einem großen Trampolin gegeneinander an. Auch ein Geschicklichkeitsspiel war dabei, bei dem man springend so schnell wie möglich abwechselnd aufleuchtende Flächen an einer Wand berühren musste. In zwei Mannschaften spielten die Achtklässler:innen auch eine Art Völkerball, bei dem man sich nicht nur vor den fliegenden Bällen in Acht nehmen musste, sondern auch auf schwankendem Untergrund unterwegs war, was das Ganze zusätzlich erschwerte. Die Zeit verging dabei wie im Flug und schließlich trafen sich alle zu einem gemeinsamen Erinnerungsfoto.



Schnüre und Netze werden von Vögeln zum Nestbau verwendet. Eltern- sowie Jungtiere können sich leicht darin verheddern, was schnell tödlich enden kann. Die Liste der Gefahren ließe sich noch lange fortsetzen. Abgesehen davon sieht es auch nicht gut aus, wenn überall Müll herumliegt, finden die Schüler:innen. Die „Grüne Schule“ möchte auf das Problem Müll aufmerksam machen und für einen bewussteren Umgang mit den Abfällen werben.
