„Feuchtfröhlicher“ Spaß im Serengeti-Park

Lange mussten die Schüler*innen wegen der Corona-Pandemie auf Ausflüge verzichten, doch jetzt war es endlich soweit. Die Jahrgänge 5, 6 und 7 machten sich am Montag, den 5. Juli, auf den Weg zum Serengeti-Park Hodenhagen. Die nach Jahrgängen bzw. Kohorten getrennten Busse warteten um 8 Uhr abfahrbereit vor dem Schulgebäude der Außenstelle. Nachdem alle Schüler*innen das Ergebnis ihres morgens daheim absolvierten Corona-Tests vorgelegt hatten, konnte es losgehen. Die knapp zweistündige Fahrt verging wie im Flug. Gegen 10 Uhr reihten sich die Busse am Eingang des Parks zunächst in eine lange Fahrzeugschlange ein, doch dann öffneten sich schließlich die Tore des Parks und nach dem Einchecken konnten die Klassen kohortenweise in die Safari-Busse umsteigen. Die Park-Ranger hatten zu jedem Tier Interessantes und auch Humorvolles zu berichten. Vor allem die großen Raubkatzen nötigten Kindern und Erwachsenen Respekt ab, auch wenn der Safari-Trip nicht ganz so „lebensgefährlich“ war, wie die Ranger den Kindern scherzhaft weismachen wollte. Nach der Safari-Tour erkundeten die Kinder und Jugendlichen den Freizeitpark in Kleingruppen. Die Achterbahnen gehörten zu den beliebtesten Attraktionen. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, was den Ausflug in einen eher „feuchtfröhlichen“ Spaß verwandelte. Dies tat der Begeisterung jedoch keinen Abbruch, nach langem Ausflugsverbot endlich wieder etwas im Klassenverband erleben zu können. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und um 15 Uhr warteten schon die Busse auf dem Parkplatz, um Schüler*innen und Lehrkräfte wieder sicher zurück zur Schule zu fahren. An der Schule warteten schon die Eltern, die bereits auf dem Heimweg per Kurznachricht über die baldige Rückkehr informiert worden waren.

Text und Fotos: Krs

„Mit Abstand die Besten“ – Abschied von der Oste-Hamme-Schule

Abschied nehmen hieß es jetzt für die Abschlussklassen des 10. Jahrgangs und die Schulabgänger*innen der 9. Klassen. Die Schulentlassfeier fand aufgrund der Corona-Hygienemaßnahmen auch in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen statt.

Schulleiterin Astrid Junge

In der festlich geschmückten Pausenhalle feierten die Klassen 10b, 10c, 10d sowie die Schulabgänger*innen des 9. Jahrgangs jeweils getrennt mit ihren Eltern, Geschwistern und Klassenlehrkräften unter dem Motto „Mit Abstand die Besten“. „Ihr steht gerade auf der Schwelle zwischen zwei Welten“, sagte Schulleiterin Astrid Junge. In ihrer Rede stellte sie Bezüge zwischen dem Titelsong der Literaturverfilmung „Die unendliche Geschichte“ nach dem Kinderbuch von Michael Ende und dem Leben der Abschlussschüler*innen her. „Versucht, nach den Sternen zu greifen und eure Träume wahr werden zu lassen“, so Junge. „Ich wünsche mir, dass ihr irgendwann mit ganz vielen positiven Gedanken an eure Zeit hier zurückblickt.“ Gemeinsam mit Konrektorin Saskia Zarnikow überraschte die Schulleiterin die Abschlussschüler*innen mit einem humorvoll-dynamischen Video voller Wünsche für die Zukunft.

Auch die Fachlehrer*innen sendeten Grüße per Video oder ließen sich im Vorfeld mit einem schriftlichen Gruß von Kunstlehrerin Antje Köhnken fotografieren, die eine mit flotter Musik unterlegte Powerpoint-Präsentation zusammenstellte. Die Klassenlehrkräfte fanden persönliche Worte zum Abschied und erinnerten dabei auch an manche lustige Begebenheit im Schulalltag. Im Anschluss an die Zeugnisübergabe wurden die Klassen- bzw. Jahrgangsbesten mit einem kleinen Präsent bedacht. Nach dem Festakt in der Pausenhalle wurde zum Klassenfoto auf dem Schulhof gebeten. Eine kleine Getränkeauswahl lud im Anschluss noch etwas zum Verweilen unter freiem Himmel ein.

Die Klasse 10a, die den Gymnasialzweig der Oste-Hamme-Schule besucht, wird am 20. Juli feierlich verabschiedet.

Fotos: Frau Junge und Herr Bischoff

Abschied von der Oste-Hamme-Schule

Unter dem Motto „Mit Abstand die Besten“ werden in diesen Tagen der Abschlussjahrgang 10 der Oberschule sowie die Abgänger*innen der 9. Klassen in der Aula feierlich verabschiedet. Die Lehrkräfte und die Mitarbeiter*innen der Oste-Hamme-Schule haben sich einiges einfallen lassen, um den Schüler*innen trotz immer noch anhaltender Einschränkungen durch die Corona-Pandemie einen schönen Abschluss im festlichen Rahmen zu ermöglichen. Ein ausführlicher Bericht und Fotos folgen.

„Das Sterben hat auch hier bei uns stattgefunden.“

Bundespräsident Steinmeier in der Gedenkstätte Lager Sandbostel (Foto: Michael Freitag-Parey)

Von den 3 Millionen sowjetischen Soldaten, die 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft gerieten, starben zwei Drittel bereits bis zum Frühjahr 1942. „Dieses Sterben hat nicht irgendwo in weiter Ferne stattgefunden, nicht in der Ferne Osteuropas, sondern auch hier bei uns, zum Beispiel hier in Sandbostel“, sagte Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch in der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Der Bundespräsident besuchte am Montag das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag X B, wo bis Kriegsende mehr als 300000 Kriegsgefangene inhaftiert waren, darunter über 70000 Soldaten der Roten Armee. Steinmeier besuchte zum ersten Mal die Gedenkstätte in Sandbostel. Anlass war der 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion. Über den Besuch des Bundespräsidenten wurde in vielen Zeitungen und TV-Beiträgen berichtet, unter anderem beim NDR (siehe Link zum Beitrag). Im kommenden Schuljahr startet die Gedenkstätte ein neues Projekt, an dem auch Schüler*innen der Oste-Hamme-Schule mitwirken werden. Weitere Infos dazu folgen.

Hier geht es zum NDR-Beitrag.

Zusatzstunden gegen pandemiebedingte Lernrückstände

Um mögliche Lernrückstände aufzufangen, die durch den fehlenden Präsenzunterricht in Szenario B und C entstanden sind, bietet die Oste-Hamme-Schule den Schüler*innen des 5. bis 8. Jahrgangs bis zu den Sommerferien zusätzliche Unterrichtsstunden in den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch. Dafür wurde ein neuer Stundenplan erstellt, der ab heute gilt. Da die Zehntklässler*innen nach den absolvierten schriftlichen Abschlussprüfungen bereits in der vergangenen Woche aus dem Präsenzunterricht entlassen wurden, können die freigewordenen Unterrichtskapazitäten nun in den unteren Jahrgängen genutzt werden, um Grundlagen in den Hauptfächern aufzuarbeiten und zu festigen. Der 5. und 6. Jahrgang erhält zusätzlichen Unterricht in den Fächern Mathe und Deutsch, der 7. Jahrgang in Deutsch und der 8. Jahrgang in Englisch. Auf dem Stundenplan stehen vor allem Rechtschreibung, Grammatik, Wortschatz-Training sowie mathematische Grundkenntnisse. Darüber hinaus werden auch aktuelle Lernrückstände der Schüler*innen aufgegriffen.

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