Ausflug nach Harsefeld: Spaß auf dem Eis

Eisige Temperaturen gibt es derzeit zwar auch draußen, doch sicheres Schlittschuhlaufen – das geht am besten in der Eissporthalle. Am 28. Januar machte sich daher der gesamte 7. Jahrgang der OHS mitsamt den Klassenlehrkräften auf den Weg nach Harsefeld. Der Bus startete um acht Uhr an der Außenstelle. Die knapp 50-minütige Anfahrt verging wie im Flug. An der Eissporthalle angekommen, hieß es erst einmal warten, denn so kurz vor den Zeugnissen hatten sich auch viele Klassen anderer Schulen auf den Weg nach Harsefeld gemacht. Schließlich gingen Anmeldung und Ausleihe der passenden Schlittschuhe doch schneller als gedacht voran und die ersten Schüler:innen konnten sich auf die spiegelglatte Fläche wagen. Während die Anfänger:innen erst Schritt für Schritt ihren Rhythmus fanden und dann immer mutiger wurden, drehten die Erfahreneren schon sicher ihre Runden. Kleinere Stürze gehörten zum Leidwesen einiger dazu, doch da alle Helme und Handschuhe trugen, wurde die Freude kaum getrübt. Nach zweieinhalb Stunden Spaß auf dem Eis leerte sich die Halle nach und nach und auch für die Siebtklässler:innen der OHS hieß es Abschied nehmen. Zuvor wurde aber noch ein Jahrgangsfoto gemacht. Mit roten Wangen und vor Kälte leicht tauben Zehen und Fingern stiegen alle froh in den warmen Bus und traten die Heimfahrt an. Rechtzeitig zum Unterrichtsschluss waren alle wieder in der Schule.

Text: Krs/Foto: MHo

Sportturniere zum Halbjahresende: Pritschen und Baggern um den Sieg

Vom 21. bis 23. Januar fanden die schon traditionell zum Halbjahresende angesetzten Sportturniere der Doppeljahrgänge statt. Den Anfang machten die Klassen 5 und 6. Wie auch in den Jahrgängen 7 und 8 stand Völkerball auf dem Spielplan. Im Sportunterricht war im Vorfeld bereits eifrig geübt und über die beste Mannschaftsaufstellung diskutiert worden. Auf dem Spielfeld ging es jedoch nicht allein um den Sieg. Das Dabeisein war schließlich alles und der Spaß sollte auch nicht zu kurz kommen. Die Klassenkamerad:innen auf der Tribüne feuerten ihre Mannschaft lautstark an. Ein großer Dank geht an die Schüler:innen der 9. und 10. Klassen, die als Schiedsrichter:innen auf dem Platz standen, sowie an die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes. Am letzten Spieltag traten die Jahrgänge 9 und 10 im Volleyball gegeneinander an. Es wurde gepritscht und gebaggert, was das Zeug hält. Jeder Punkt war hart umkämpft und wurde entsprechend bejubelt. Auch die Lehrkräfte stellten ein Team, das sich gut behauptete und am Ende einen 2. Platz erspielen konnte. Nicht nur die Mannschaften, die am Ende auf dem „Siegertreppchen“ landeten, hatten Anerkennung verdient, denn ein bisschen Glück war, wie so oft, neben dem Können auch dabei. Vielen Dank an die Sportlehrkräfte für die Organisation.

Die Ergebnisse des Völkerballturniers:

1. 5a, 2. 5b, 3. 5c

1. 6a, 2. 6b, 3. 6c

Sieger im Superfinale 5/6: 5a

1. 7a, 2. 7c, 3. 7b

1. 8c, 2. 8a, 3. 8b

Sieger im Superfinale 7/8: 7a

Ergebnisse des Volleyballturniers:

1. 9c, 2. 9a, 3. 9b

1. 10b, 2. Lehrerteam, 3. 10a, 4. 10c

Sieger im Superfinale 9/10: 10b

 

Text: Krs / Fotos: Krs, Trä

„Wir sind stark“ fördert Vertrauen, Respekt und Empathie

Zivilcourage kann man lernen. Bei dem Präventionsprojekt „Wir sind stark“ geht es nicht nur darum, Jugendliche für korrektes Verhalten in Notsituationen zu sensibilisieren sowie Respekt und Empathie für andere zu entwickeln. Auch das Vertrauen in die Klassengruppe soll durch praktische Übungen gestärkt werden.

Die „Zugbrücke“ 

Sich rückwärts von einem Tisch fallen und von der Gruppe auffangen zu lassen oder sich bei der Übung „Zugbrücke“ von der Gruppe halten zu lassen, dazu gehören Mut und Vertrauen. Mutig ist es aber auch, zu seiner eigenen Meinung zu stehen und sich nicht von einer Gruppe beeinflussen zu lassen.

Das Präventionsprojekt „Wir sind stark“ wird seit einigen Jahren im 7. Jahrgang der Oste-Hamme-Schule durchgeführt. Dieter Wellbrock vom Polizeikommissariat Osterholz gestaltete den zweitägigen Workshop für die drei 7. Klassen gemeinsam mit dem Schulsozialpädagogen Philipp Meckel im evangelischen Gemeindehaus.

Kooperationsaufgaben förderten das Vertrauen und die Zusammenarbeit in den Klassen. Alltagsnahe Rollenspiele zeigten, wie schnell man in gefährliche Situationen gerät und wie man diese vermeidet.

Sich fallen und auffangen zu lassen, erfordert Vertrauen.

„Nur Zuschauen gibt es nicht“ lautete die Erkenntnis aus einer gespielten „Prügelei“, denn die an der Schlägerei nicht unmittelbar Beteiligten können schnell zu Mittäter:innen werden, wenn sie Hilfe für das Opfer unterlassen oder das Geschehen vielleicht sogar noch filmen.

Der Workshop war nicht nur lehrreich, er machte den Schüler:innen noch dazu viel Spaß. Entwickelt wurde das Projekt „Wir sind stark“ vom Polizeikommissariat Osterholz nach einer Idee des Präventionskommissariats (Polizeipräsidium München).

(Text und Fotos: Krs)

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